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Netanjahus geheimer DealIsraelischer Premier besuchte heimlich die Arabischen Emirate

Netanjahu soll erstmals Emirate besuchen

Copyright: Debbi Hill/Pool UPI/AP/dpa

Der emiratische Präsident Mohammed bin Sajid (l) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild)

Netanjahus Geheim-Trip: Israel half Emiraten mit Waffen

Was für eine Enthüllung! Mitten im Konflikt mit dem Iran reiste Israels Regierungschef Netanjahu klammheimlich in die Emirate. Jetzt sickern die brisanten Details durch – und die haben es in sich.

Ein Treffen unter höchster Geheimhaltung: Wie das Büro von Benjamin Netanjahu nun bestätigte, reiste der israelische Premier während der Auseinandersetzung mit dem Iran in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Sein Gesprächspartner dort: Präsident Mohammed bin Sajid.

Eine offizielle Erklärung bezeichnete die Visite als entscheidenden Moment. Sie habe zu „einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten“ beigetragen. Zunächst blieben aber viele Fragen offen, da keine weiteren Einzelheiten preisgegeben wurden.

Nicht die erste geheime Mission

Dass es solche konspirativen Begegnungen gab, ist allerdings ein offenes Geheimnis. Medien hatten bereits in der Vergangenheit über nicht-öffentliche Reisen von Netanjahu in das Land am Golf sowie über offizielle Telefonate der beiden Anführer spekuliert.

Militär-Hilfe: „Iron Dome“ für die Emirate

Doch nun kommt eine weitere explosive Neuigkeit ans Licht: Israel leistete den Emiraten militärischen Beistand. Mike Huckabee, der US-Botschafter in Israel, machte dies am Dienstag auf einer Veranstaltung der Universität Tel Aviv öffentlich. Er gab an, dass Israels Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ (zu Deutsch: Eisenkuppel) in den VAE genutzt wurde.

Laut Huckabee lieferte Israel nicht nur die Abwehr-Batterien an den Golfstaat. Es wurden auch Soldaten entsandt, um bei der Handhabung zu unterstützen. Eine Analyse der israelischen Denkfabrik INSS untermauert die Bedrohungslage: Demnach litten die Emirate und Israel am heftigsten unter den Raketen- und Drohnenattacken aus dem Iran.

Wie die Abraham-Abkommen alles änderten

Diese Kooperation ist Teil eines größeren politischen Wandels. Die Grundlage dafür schuf Donald Trump im Jahr 2020 mit den sogenannten Abraham-Abkommen. Im Zuge dessen nahmen die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan diplomatische Kontakte zu Israel auf.

Die allererste offizielle Reise eines israelischen Premierministers in die Emirate unternahm jedoch erst 2021 der damalige Regierungschef Naftali Bennett. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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