Dino Toppmöller galt als Kandidat beim 1. FC Köln, war letztlich aber zu teuer. Jetzt verhandelt er mit einem Klub aus der Premier League.
War zu teuer für KölnFC-Kandidat verhandelt mit Europapokal-Sieger

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Dino Toppmöller verhandelt aktuell mit Crystal Palace.

Sein Name wurde immer wieder mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht, wirklich heiß wurde die Spur am Ende allerdings nie. Jetzt könnte es Dino Toppmöller (45) dafür in die gut bezahlte Premier League ziehen.
Schon kurz nach der Entlassung von Ex-FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) fiel der Name Toppmöller (wurde erst im Januar bei Eintracht Frankfurt entlassen), als es um mögliche Nachfolger ging. Vorerst übernahm allerdings der bisherige Co-Trainer René Wagner (37) die Verantwortung.
Dino Toppmöller in die Premier League?
Als noch nicht klar war, ob Wagner auch in der kommenden Saison weitermachen darf (unterschrieb mittlerweile einen Cheftrainer-Vertrag bis 2028), wurde der Name des ehemaligen Trainers von Eintracht Frankfurt erneut gehandelt.
Warum Toppmöller allerdings nie zu einer ernsthaften Option wurde, war wie so oft das liebe Geld. Der 45-Jährige hätte dem Vernehmen nach für einen Dreijahresvertrag rund acht bis neun Millionen Euro verschlungen. Viel zu viel für den FC.
Kölns Vizepräsident Ulf Sobek sagte jüngst zur mittlerweile beendeten Trainersuche des FC: „Wir haben uns gefragt: Nehmen wir einen Top-Trainer? Klar ist Pep Guardiola ein Top-Trainer, aber wer wäre das für unser Regal als 1. FC Köln? Oder wollen wir jemanden, was wir schon öfters hatten, aus der 2. Liga, der dort gute Arbeit geleistet hat? Möchten wir vielleicht einen jungen, wilden Trainer mit anderen Ansichten? Das waren Profile, die wir diskutiert haben.“
Seine Gehaltsvorstellungen dürfte Toppmöller in der Premier League viel einfacher erfüllt bekommen. Wie Sky berichtet, befindet sich der Ex-Profi in Gesprächen mit Crystal Palace.
Die Eagles haben am Mittwoch unter Trainer Oliver Glasner die Conference League gewonnen, dürfen damit in der kommenden Saison in der Europa League starten. Glasner (ebenfalls ehemaliger SGE-Coach) hatte seinen Abschied allerdings bereits vor Wochen angekündigt und wird jetzt mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht. Wie konkret die Verhandlungen zwischen Toppmöller und dem Premier-League-Klub sind, ist nicht bekannt.
Zuletzt war Toppmöller bis Januar 2026 rund zweieinhalb Jahre Trainer bei Eintracht Frankfurt, schaffte mit der SGE in der Saison 2024/25 erstmals in der Klub-Geschichte die Qualifikation für die Champions League über die Bundesliga.

