Die Zeichen stehen auf Abschied für einen teuren Star beim FC Bayern. Doch der wehrt sich jetzt öffentlich gegen den Rauswurf!
Verwirrung nach dem TestspielBayern-Boss will Star loswerden – der widerspricht
Beim deutschen Rekordmeister ist die Sache eigentlich klar: Für Joao Palhinha, der von seiner Leihe bei Tottenham Hotspur zurück ist, gibt es in München keine Zukunft.
Sportdirektor Christoph Freund bekräftigte diese Entscheidung am Samstag nach der 1:2-Testspielniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden. Doch bei diesen Plänen haben die Münchner die Rechnung offenbar ohne den Spieler gemacht.
Bayern-Abschied für Palhinha? Spieler nicht überzeugt
Der 51 Millionen Euro teure Einkauf aus dem Sommer 2024 soll keine wichtige Funktion mehr einnehmen. Das gleiche Schicksal trifft auch Sacha Boey. „Sie trainieren zwar bei uns, werden aber keine große Rolle mehr bei uns spielen – das ist ihnen bewusst“, sagte Freund.
Der Plan sehe vor, dass beide Akteure „den nächsten Schritt woanders machen“. Ein weiteres Leihgeschäft sei nicht die primäre Absicht, doch im Transfergeschäft könne man nichts ausschließen.
Freund hob hervor, dass er beide für qualifizierte Profis halte, die am Markt begehrt seien. Palhinha habe entscheidend dazu beigetragen, dass Tottenham die Klasse halten konnte. Das berichtet „Transfermarkt“.
Doch nur Augenblicke nach den unmissverständlichen Aussagen des Sportdirektors trat Palhinha selbst vor die Presse und hatte eine komplett andere Nachricht im Gepäck. Im Interviewbereich erklärte der Portugiese klipp und klar: „Der Plan ist, meine Position hier zu behalten.“ Eine direkte Ansage an die Vereinsbosse.

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Joao Palhinha stand im Testspiel beim SV Wehen Wiesbaden für den FC Bayern auf dem Rasen.
An dem Mittelfeldspieler zeigen Klubs aus seiner Heimat wie Sporting und Benfica Lissabon Interesse, ebenso wie Aston Villa und Besiktas Istanbul. Sein Kontrakt in München hat eine Laufzeit bis 2028 und Palhinha kann sich trotz der Avancen aus dem Ausland offenbar vorstellen, diesen in der Bundesliga zu erfüllen.
Die sportlichen Aussichten sind allerdings überschaubar: Mit Aleksandar Pavlovic (22), Joshua Kimmich (31), Tom Bischof (21) und David Santos Daiber (19) gibt es bereits vier Konkurrenten im zentralen Mittelfeld. Der einstige Wunschspieler von Thomas Tuchel (52) hat hier nur wenige Chancen auf regelmäßige Spielzeit. (red)
