Ein Verein aus Saudi-Arabien macht ernst und will einen Schlüsselspieler des FC Bayern mit einem gigantischen Salär anlocken. Sagt der nächste Top-Spieler der Bundesliga adieu?
Wüsten-WahnsinnMega-Gehalt soll Bayern-Profi weglocken
Schon wieder ein Bundesliga-Profi im Fokus der saudischen Liga! Diesmal hat es Al Hilal anscheinend auf Luis Díaz (29) von den Münchnern abgesehen.
Damit der Angreifer nach Saudi-Arabien wechselt, bietet der Verein angeblich ein atemberaubendes Netto-Jahressalär von circa 25 Millionen Euro. Das berichtet Transfer-Journalist Sacha Tavolieri auf X.
Dilemma für die Bayern: Kohle kassieren oder Leistungsträger halten?
Richard Hughes soll die Gespräche leiten, aber die Vorgehensweise ist clever: Zuerst möchte Al Hilal eine Übereinkunft mit Díaz erzielen, ehe eine offizielle Anfrage in München eingeht. Für die Ablöse allein könnten die Saudis dem Vernehmen nach zwischen 110 und 138 Millionen Euro locker machen.
Aus finanzieller Sicht wäre eine solche Vereinbarung für den FC Bayern ein echter Glücksfall. Für den 29-jährigen Profi zahlte der deutsche Branchenprimus damals 70 Millionen Euro an den FC Liverpool. Ein Verkauf würde demnach einen erheblichen Profit einbringen.
Vom sportlichen Standpunkt aus betrachtet, stellt sich die Situation jedoch komplett anders dar. Díaz zählt zu den Stützen der Mannschaft und ist nur schwer zu ersetzen. Der blitzschnelle Südamerikaner absolvierte in der aktuellen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 50 Partien, schoss dabei beeindruckende 25 Treffer und legte 19 weitere Tore auf.
Die Initiative bei Díaz verdeutlicht die Ambitionen von Al Hilal. Kürzlich erst verpflichtete der Klub aus Riad Crysencio Summerville (24) für circa 64,5 Millionen Euro von West Ham United.
Mit einem Einkaufsbudget von mehr als 300 Millionen Euro in diesem Sommer scheint für den Vize-Meister aus Saudi-Arabien kaum etwas unmöglich.
Diese Einkaufstour hat einen eindeutigen Grund: Coach Simone Inzaghi möchte mit Al Hilal unbedingt die Meisterschaft zurückgewinnen. In der vergangenen Saison musste man sich dem Erzrivalen Al-Nassr mit Topstar Cristiano Ronaldo geschlagen geben. Deshalb wird nun auf dem Spielermarkt investiert. (red)
