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Siebter Klub in sieben JahrenFeierte Profi-Debüt beim FC: Ex-Talent ist jetzt Wandervogel

Niklas Hauptmann, Sebastiaan Bornauw, Darko Churlinov und Ellyes Skhiri stellen im FC-Training eine Mauer.

Copyright: imago images/Herbert Bucco

Darko Churlinov (2. v. r.) wechselt schon wieder den Verein.

Sieben Vereine in sieben Jahren, Darko Churlinov ist mittlerweile ein Wandervogel. Sein Profi-Debüt feierte er einst für den 1. FC Köln.

Sein Profi-Debüt feierte er einst für den 1. FC Köln, im Anschluss lief die Karriere von Darko Churlinov (26) aber alles andere als rund. Jetzt hat der Ex-Kölner schon wieder einen neuen Klub.

Churlinov steht aktuell bei Kocaelispor unter Vertrag, nach nur einem Jahr in der Türkei ist dort aber wohl schon wieder Schluss. Wie Pay-TV-Sender Sky berichtet, steht der 26-Jährige kurz vor einem Wechsel nach Polen.

Darko Churlinov wird zum Wandervogel

Demnach soll Churlinov noch am Sonntag (26. Juli) bei Pogon Stettin in der polnischen Ekstraklasa einen Vertrag bis 2028 unterschreiben. Darin soll auch eine Option auf ein weiteres Jahr verankert sein.

Damit wird der nordmazedonische Nationalspieler (42 Länderspiele) sportlich einfach nicht sesshaft. In seiner Profikarriere wird Stettin bereits der siebte Klub für Churlinov.

Im Alter von 13 Jahren kam er 2014 aus Nordmazedonien nach Deutschland, spielte in der Jugend zunächst bei der LSG Elmenhorst (nordöstlich von Hamburg), Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg. Von dort ging es 2016 in die U19 des 1. FC Köln.

Am Geißbockheim überzeugte er in der U19 mit 26 Toren (plus sieben Vorlagen) in 59 Spielen, für die U23 erzielte er in der Regionalliga West sechs Tore in zehn Einsätzen. Am 1. Bundesliga-Spieltag der Saison 2019/20 feierte er beim FC-Auswärtsspiel in Wolfsburg (1:2) nach Einwechslung sein Profi-Debüt.

Mehr FC-Einsätze bei den Profis kamen dann aber nicht hinzu, auch weil sein Berater für einen Vertragsstreit sorgte und Churlinov in der Folge wieder in die U21 versetzt wurde. Somit lief das Arbeitspapier des Offensivspielers im Sommer 2020 aus und er schloss sich ablösefrei dem VfB Stuttgart an.

Bei den Schwaben sammelte er immerhin 25 Einsätze (drei Tore, eine Vorlage), wurde dort aber auch nicht glücklich. Es folgte eine recht erfolgreiche Leihe zum FC Schalke 04 (22 Spiele, zwei Tore, sechs Vorlagen), mit dem er den Bundesliga-Aufstieg schaffte.

Im Sommer 2022 schlug dann der FC Burnley für 3,5 Millionen Euro zu, in England brachte er es aber nur auf mickrige 13 Einsätze ohne Torbeteiligungen. Es folgten eine halbjährige Leihrückkehr nach Gelsenkirchen und eine ganzjährige Leihe zu Jagiellonia Bialystok (Polen).

2025 war das Burnley-Missverständnis schließlich ganz beendet, Kocaelispor verpflichtete Churlinov fest. Nach 30 Spielen (zwei Tore, vier Vorlagen) geht es jetzt wieder nach Polen. Bestimmt nicht die letzte Station in seiner Karriere.

Pierre Littbarski spielte 1986 mit dem FC gegen Real Madrid im Finale des Uefa-Cups.
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