Die Zeit von Steffen Baumgart bei Union Berlin ist vorbei: Die Eisernen haben bereits einen neuen Mann im Blick, der im Sommer übernehmen könnte.
War auch FC-KandidatUnion hat Baumgart-Nachfolger an der Angel
Für Steffen Baumgart (54) ist bei Union Berlin Feierabend. Die 1:3-Klatsche gegen das Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim am letzten Samstagabend besiegelte sein Schicksal.
Jetzt springt Marie-Louise Eta (34) ein, um den Klassenerhalt zu sichern. Am Samstag gibt sie ihr Debüt gegen den VfL Wolfsburg – und schreibt damit als erste Frau auf dem Cheftrainer-Posten in der Bundesliga Geschichte.
Manager Heldt spricht Klartext zum Baumgart-Aus
Aber wer folgt auf Baumgart? Die Suche nach dem neuen starken Mann läuft auf Hochtouren. Die Verantwortlichen in Berlin wünschen sich einen Coach, der langfristig etwas aufbaut. Ein ganz heißer Name fällt dabei immer wieder, und er kommt aus der 2. Liga: Christian Eichner (43) vom Karlsruher SC. Der Draht zu ihm soll schon seit Wochen glühen. Das berichtet „Sport-Bild“.
Für Eichner, der in den vergangenen beiden Sommern auch schon heiß beim 1. FC Köln gehandelt wurde, ist das Kapitel in Baden nach mehr als sechs erfolgreichen Jahren bald beendet. Unterdessen trat am Montag Union-Manager Horst Heldt (56) vor die Presse und legte die Karten auf den Tisch.
„Ausschlaggebend war der Auftritt der Mannschaft in Heidenheim. Es war ein kraft- und ideenloser Auftritt“, sagte Heldt unmissverständlich.
Die komplette Rückrunde sei mit lediglich zwei Erfolgen „nicht zufriedenstellend“ gewesen. Magere neun Punkte konnten die Eisernen in der zweiten Hälfte der Saison einfahren – das ist die drittschlechteste Bilanz im Ligavergleich.
Die einzigen Lichtblicke waren die Siege gegen Leverkusen (1:0) und in Freiburg (1:0). Ganz anders sah es in der Hinrunde aus: Da sammelte Union satte 23 Zähler und sorgte mit Siegen über Stuttgart (2:1) oder Leipzig (3:1) für Furore.
Was die Sache für Baumgart besonders herb macht: Nachdem er den Klub letzte Saison souverän vor dem Abstieg bewahrt hatte, wurde sein Vertrag erst Anfang 2026 verlängert. Nur ein Vierteljahr später war dann plötzlich Schluss. (red)
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