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Nachfolger steht schon festFortuna Düsseldorf trennt sich von Markus Anfang

Markus Anfang blickt mit offenem Mund und ausgestreckten Armen auf den Platz.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Markus Anfang ist nicht länger Trainer von Fortuna Düsseldorf.

Aktualisiert:

Fortuna Düsseldorf hat sich wenige Spieltage vor dem Ende der Saison von Trainer Markus Anfang getrennt.

Was sich schon kurz nach der vierten Niederlage in Folge gegen Holstein Kiel angedeutet hatte, ist nun am Sonntag offiziell. Trainer Markus Anfang (51) muss fünf Spieltage vor dem Ende der Saison bei Fortuna Düsseldorf seine Koffer packen.

Das ergab die ausgiebige Analyse von Sportboss Sven Mislintat (53) und dem Vorstand der Rot-Weißen. Gerade einmal sechs Monate nach seinem Amtsantritt ist der Coach gescheitert. Die Verantwortlichen glauben nicht mehr, dass man mit Anfang das Ruder hätte herumreißen können, zu groß war die Ergebniskrise der letzten Wochen.

Aufsichtsrat muss Ende-Deal noch absegnen

Anfang selbst hatte sich am Freitag nach der bitteren Niederlage gegen Kiel noch kämpferisch gegeben. Der Coach wollte seinen Job nicht aufgeben und versprach, dass er immer alles in die Waagschale werfen würde. Doch das reichte offenbar nicht, um die Bosse in den Gesprächen zu überzeugen.

Anfangs Nachfolger steht auch schon fest: Alexander Ende (46) übernimmt. Ende hatte zuletzt Zweitliga-Schlusslicht Preußen Münster bis Mitte März 2026 trainiert. Der gebürtige Grevenbroicher soll einen Vertrag bis 2028 unterschreiben, seine Verpflichtung noch im Laufe des Tages verkündet werden.

Dazu sagte Sport-Vorstand Sven Mislintat: „Wir haben genau analysiert, was unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern. Und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu. Darüber hinaus passt sein Ansatz auch langfristig sehr gut zu unserer Strategie. Deshalb ist er der richtige Trainer für diese Situation, aber auch der Coach, mit dem wir zukünftig unsere sportlichen Vorstellungen umsetzen wollen.“

Weil Ende beim Fortuna-Konkurrenten noch einen laufenden Vertrag besitzt, musste er diesen zunächst auflösen, ehe er in der NRW-Landeshauptstadt als Anfang-Nachfolger vorgestellt werden konnte. „Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe bei der Fortuna. Die Situation ist herausfordernd, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit allen Fortunen den Klassenerhalt schaffen werden. Und nur darum geht es im Moment“, sagte er.

Ende hatte vor seinem Engagement in Münster erfolgreich beim SC Verl in der 3. Liga gearbeitet. Zuvor war er unter anderem als U19-Trainer bei Borussia Mönchengladbach und als Chefcoach beim Regionalligisten Fortuna Köln angestellt.

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