Heim-Pleite für Darmstadt: Lilien kassieren bittere Niederlage im Aufstiegsrennen
Herber Rückschlag für LilienDarmstadt kassiert erste Heimpleite und rutscht auf Platz fünf

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Merveille Papela schaut zu, wie Stefán Thordarson das 2:0 für Hannover per Kopf erzielt.
Das tut richtig weh! Für den SV Darmstadt 98 gibt es im Kampf um den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga einen herben Dämpfer. Gegen Hannover 96 mussten die Lilien eine schmerzhafte 0:2 (0:1)-Niederlage hinnehmen – es ist die allererste Heimpleite in dieser Spielzeit.
Vor 17.800 Fans im ausverkauften Stadion am Böllenfalltor rutschen die Hessen auf den fünften Tabellenplatz ab. Hannover zieht an ihnen vorbei und springt vorläufig auf den dritten Rang, wie die dpa meldet.
Hannover von Beginn an die stärkere Mannschaft
Die Gäste aus Niedersachsen präsentierten sich von Anfang an entschlossener und aggressiver. Sie setzten die Darmstädter stark unter Druck und ließen ihnen kaum Platz. Die logische Konsequenz: Maurice Neubauer traf in der 14. Minute mit einem Linksschuss ins rechte untere Eck zur verdienten Führung für Hannover.
Die Lilien wirkten verunsichert. Erst nach fast 30 Minuten gaben sie durch Lakenmacher den ersten Torschuss ab, der aber knapp vorbeiging. Obwohl sich das Spiel der Gastgeber danach etwas stabilisierte, fehlte es vorne an der nötigen Power. Nur dank einiger starker Paraden von Kapitän Marcel Schuhen blieb es zur Pause bei dem knappen Rückstand.
Umstrittener Treffer und Gelb für Kohfeldt
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. In der 56. Minute erhöhte Stefan Teitur Thordarson per Kopf im zweiten Anlauf auf 2:0. Der Treffer sorgte jedoch für Diskussionen: Mehrere Darmstädter protestierten, weil der vorausgegangene Freistoß ihrer Meinung nach nicht freigegeben war. Für seine Beschwerde sah Darmstadts Coach Florian Kohfeldt die Gelbe Karte, ebenso wie zuvor schon sein Amtskollege Christian Titz.
In der Schlussphase warfen die lange Zeit harmlosen Lilien alles nach vorne und bestimmten das Spielgeschehen. Doch das Glück war an diesem Tag einfach nicht auf ihrer Seite. Ein Kopfball von Fraser Hornby in der Nachspielzeit, der nur an die Latte krachte, war der beste Beweis dafür. (red)
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