Nach Wechselfehler im Pokal Wolfsburgs Schmadtke wütet: Alle Beteiligten sollen lesen lernen

Wolfsburgs Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke, betritt den Stadioninnenraum.

Jörg Schmadtke (hier am 15. Dezember 2019) ist wütend über den Wolfsburger Wechselfehler.

Nach dem Wechselfehler von Mark van Bommel, Trainer des VfL Wolfsburg, in der ersten Runde des DFB Pokals ist Jörg Schmadtke fassungslos über den Fehler.

Münster. Regionalligist Preußen Münster kündigte am Montagnachmittag (9. August) an, Einspruch gegen die Spielwertung des mit 1:3 nach Verlängerung verlorenen Pokalduells gegen Bundesligist VfL Wolfsburg am Sonntag einzulegen.

VfL Wolfsburg leistete sich Wechselfehler im Pokal bei Preußen Münster

Der neue VfL-Trainer Mark van Bommel (44) hatte nach drei Wechseln in der regulären Spielzeit weitere drei Wechsel in der Verlängerung vorgenommen. Das erlauben die Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) jedoch nicht.  

Laut einem Bericht des „Kicker“ vermerkte Schiedsrichter Christian Dingert (41) den Wechselfehler im Spielbericht. Angeblich hätten sich die Wolfsburger während des Spiels beim Vierten Offiziellen erkundigt, ob ein weiterer Wechsel erlaubt sei. Bei der EM war ein zusätzlicher sechster Wechsel in der Verlängerung noch gestattet gewesen.

Jörg Schmadtke reagiert auf Wechselfehler des VfL Wolfsburg

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke (57) zeigte seinen Frust über die Wechsel-Panne in einem Statement auf der Website der Wölfe: „Den VfL Wolfsburg hat in der Vergangenheit immer Zusammenhalt und Kollegialität ausgezeichnet und stark gemacht, das wird auch dieses Mal nicht anders sein.“

Der Wolfsburg-Boss zieht aus dem Fehler ausdrücklich keine „personellen Konsequenzen“, betonte dabei jedoch darüber nachgedacht zu haben „alle Beteiligten zu einem Volkshochschul-Grundkurs ‚Richtig Lesen‘ anzumelden“. (sid/jpg)

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