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Sein Vater war selbst ProfiFC-Neuzugang: „Für Drecksarbeit nicht zu schade“

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Nach der Weltmeisterschaft mit Australien wechselte Paul Okon-Engstler zum 1. FC Köln. Dort will sich der Mittelfeldspieler nun in der Bundesliga durchsetzen.

Von Australien über die USA nach Köln: Paul Okon-Engstler (21) hat nach starken Eindrücken bei der WM 2026 den Sprung aus seinem Heimatland in die Bundesliga gemacht und will sich jetzt beim FC durchsetzen.

Der defensive Mittelfeldspieler, der in den bisherigen Einheiten im Österreich-Trainingslager einen guten Eindruck hinterließ, sprach am Montag (27. Juli 2026) über seine ersten Tage beim neuen Klub und darüber, was sich Fans und Verantwortliche von ihm erwarten dürfen. Eine Hilfe sind ihm auch die Erfahrungen seines gleichnamigen Vaters, der als Profi für Brügge, Lazio Rom und Leeds United spielte.

FC-Neuzugang Okon-Engstler: „Ich habe gerne den Ball am Fuß“

Paul Okon-Engstler über …

… sein Sprachtalent: „Ja, ich spreche einige Sprachen: Italienisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Niederländisch. Das ist sehr praktisch, um mit einigen Spielern in verschiedenen Sprachen sprechen zu können.“

… seine ersten Tage beim FC: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, meine Teamkollegen und den Trainerstab kennenzulernen und mir alle Namen zu merken. Ich halte das für sehr wichtig und bin einfach nur froh, bei diesem Verein zu sein. Ich kenne schon so gut wie alle Namen. Ein paar aus dem Trainerstab kenne ich noch nicht, aber die werde ich in den nächsten Tagen kennenlernen.“

… seinen Karriere-Weg: „Das ist der Weg, den ich gewählt habe. Ich dachte einfach, es wäre der bestmögliche Karriereschritt, nach Australien zurückzukehren. Und jetzt bin ich froh, dass es sich ausgezahlt hat und ich hier bin und für Köln in der Bundesliga spielen kann.“

… den ersten Kontakt mit dem FC: „Nach der Weltmeisterschaft habe ich davon erfahren. Mein Agent und mein Vater haben versucht, mir während der Weltmeisterschaft nichts davon zu sagen, damit ich mich voll und ganz auf das konzentrieren konnte, was ich damals tat, nämlich bei der Weltmeisterschaft zu spielen. Danach habe ich erfahren, dass Köln Interesse an mir hatte, und natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass ein Verein wie Köln an mir interessiert war, und jetzt, wo ich hier bin, bin ich sehr glücklich.“

… seinen Spielstil: „Ich habe gerne den Ball am Fuß. Ich bin mir nicht zu schade für die Drecksarbeit, erkämpfe mir gerne Bälle und sorge dafür, dass die Mannschaft stabil und kontrolliert bleibt. Ich denke, das gehört zu meinen Aufgaben.“

… möglichen Druck als australischer Hoffnungsträger: „Ich glaube nicht, dass ich unter Druck stehe. Es gibt viele Spieler in Australien, und ich habe natürlich großes Glück, einer von ihnen zu sein, und ich möchte mich hier beim 1. FC Köln einfach beweisen und mir meinen Platz in der Mannschaft erkämpfen. Ich will der Mannschaft bestmöglich helfen, damit wir in der Bundesliga so erfolgreich abschneiden, wie es nur geht.“

… die Erwartungen an die Zeit beim FC: „Natürlich ist der 1. FC Köln ein sehr großes Team. Sie spielen in der Bundesliga, einer der fünf besten Ligen der Welt, daher war das natürlich ein großer Schritt für mich. Und ich bin einfach froh, dass ich jetzt hier bin, und ich bin bereit, zu trainieren und mich in die Mannschaft einzufinden.“

… seinen Vater, der selbst Fußball-Profi in Europa war: „Ich denke, das hilft natürlich. Er hat das alles schon durchgemacht, er hat alles erlebt, was ich gerade durchmache. Das ist also sehr hilfreich für mich, und ich kann mich glücklich schätzen, jemanden wie ihn zu haben.“

… die FC-Fans: „Natürlich hilft uns das. Sie sind wie ein zwölfter Mann auf dem Platz, finde ich. Und ich habe von allen gehört, dass die Fans bei diesem Verein einfach großartig sind. Ich bin sehr froh, dass ich vor solchen Fans spielen darf, und ich kann es kaum erwarten, sie im Stadion zu erleben.“

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