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„Alles korrekt abgelaufen“Baumgart bei Union gescheitert: So reagiert er auf sein Aus

Steffen Baumgart auf einer Pressekonferenz von Union Berlin

Copyright: IMAGO/STEINSIEK.CH

Ist nicht mehr Trainer bei Union Berlin: Steffen Baumgart

Steffen Baumgart ist nicht länger Trainer bei Union Berlin. Damit platzt auch ein Trainer-Duell, das aus Kölner Sicht durchaus seinen Reiz gehabt hätte.

Seit der Nacht auf Sonntag ist es offiziell: Steffen Baumgart ist überraschend nicht mehr Trainer von Union Berlin. Die 34-jährige Marie-Louise Eta übernimmt interimsweise und ist damit die erste Frau, die einen Cheftrainer-Posten in der Männer-Bundesliga bekleidet.

Doch was sagt der einstige Trainer des 1. FC Köln über sein Aus bei dem Verein, für den er zwischen 2002 und 2004 selbst die Fußballschuhe schnürte?

Baumgart verlässt Union – Trainer-Duell mit René Wagner geplatzt

Die Baumgart-Absetzung soll nach Informationen der „Bild“ am Samstagabend (11. April) in der Voith-Arena vom 1. FC Heidenheim ihren Lauf genommen haben.

Nach der 1:3-Pleite gegen den Tabellenletzten zogen sich demnach Union-Präsident Dirk Zingler, Sport-Geschäftsführer Horst Heldt und Kommunikationschef Christian Arbeit zu einer Beratung zusammen. Möglich, dass Baumgarts Schicksal dort bereits besiegelt wurde. Auf dem Weg zum Flughafen habe der 54-jährige Trainer aber noch nichts erfahren!

Erst nach der Landung in Berlin soll der entscheidende Moment gekommen sein: Während die Mannschaft sich auf den Heimweg machte, wurde Baumgart noch einmal auf die Geschäftsstelle an der Alten Försterei gebeten.

Dort sollen ihm die Verantwortlichen die Entscheidung mitgeteilt haben. Baumgart selbst reagierte gefasst. „Es wurde mir im Büro mitgeteilt. Es ist alles korrekt abgelaufen“, sagte der Trainer gegenüber „Bild“. Die Spieler wurden per WhatsApp informiert – für viele sei das Trainer-Aus überraschend gekommen, heißt es.

Damit ist ein Wiedersehen mit dem 1. FC Köln am 2. Mai in der Bundesliga vom Tisch. Nachdem Baumgart im Dezember mit einem 1:0-Erfolg in Müngersdorf seine Mannschaft noch auf Rang acht befördern und sich als Trainer ordentlich Luft verschaffen konnte, wurde diese im Verlauf der Rückrunde immer dünner.

Besonders schade: Beim FC steht mit René Wagner ein früherer Weggefährte Baumgarts an der Seitenlinie. Als Co-Trainer arbeitete Wagner insgesamt fast fünf Jahre eng mit Baumgart zusammen – unter anderem in Köln. Doch auch dieses prickelnde Aufeinandertreffen ist jetzt um wenige Wochen geplatzt.

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