Prokophs Serie hält weiter an Fortuna Köln findet zurück in die Erfolgsspur

Prokoph-Tor-Münster

Fortuna Kölns Stürmer Roman Prokoph trifft zum 1:0 gegen Preußen Münster.

Köln – Schöner hätte das Wiedersehen mit seinen alten Kollegen für Nico Brandenburger (25) nicht sein können: Nach einer frustrierenden Spielzeit bei Preußen Münster war der Mittelfeldspieler im Sommer dieses Jahres wieder zu Fortuna Köln geflüchtet.

Am Dienstagabend trafen beide Teams nun im Südstadion aufeinander – und Brandenburger siegte mit den Rot-Weißen mit 2:0. Damit feierten die Südstädter nach zuvor nur einem Dreier aus fünf Regionalliga-Spielen einen wichtigen Sieg.

Nach dem enttäuschenden Remis gegen Wegberg-Beeck (2:2) vom vergangenen Samstag wollten die Kölner Wiedergutmachung betreiben. Und das gelang.

Fortuna Köln zeigt sich angriffslustig

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Die Mannschaft von Trainer Alexander Ende (41) war angriffslustig und bestimmte die Partie, obwohl Topscorer Hamza Salman (sechs Tore, drei Vorlage) eine schöpferischer Pause erhielt.

Nachdem Francis Ubabuike mit einem Linksschuss knapp am langen Pfosten vorbeizielte (5.), machte es Roman Prokoph eine Viertelstunde später besser.

Prokoph-Jubel-Münster

Die Spieler von Fortuna Köln bejubeln das 1:0 von Roman Prokoph gegen Preußen Münster.

Nach einem Chip-Ball in den Münsteraner Strafraum von Brandenburger schaltete der Fortuna-Stürmer am schnellsten und erzielte mit seinem achten Saisontor das verdiente 1:0. Prokophs Lauf hielt damit an, der Mittelstürmer war in den letzten fünf Partien immer erfolgreich.

„Es läuft derzeit bei mir. Ein Freund hat zu mir gesagt, dass man es laufen lassen soll, wenn es läuft. Ein Stürmer definiert sich über Tore. Es ist schön, dass mein Tor zum Sieg beitragen konnte“, erklärte der Torschütze.

Fortuna Köln: Fans feuern am Zaun an

Sehr zur Freude einiger treuer Fortuna-Fans, die am Zaun vor dem Südstadion verharrten und die Mannschaft von außen mit Sprechchören unterstützten.

Die Gäste, die die jüngsten drei Regionalliga-Spiele siegreich bestritten hatten, enttäuschten in der ersten Halbzeit. Fortuna war bissiger in den Zweikämpfen, kompromisslos in der Defensive und hatte die bessere Spielanlage. Münster wurde nur einmal bei einem Kopfball von Simon Scherder gefährlich.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Westfalen wurden immer stärker und übernahmen die Initiative. Glück für Fortuna Köln, dass Schiedsrichter Jonas Windeln nach einem Rempler von Franco Uzelac gegen Joel Grodowski nicht auf Strafstoß entschied.

Pech hatten die Preußen danach, als Noad Mekkonen nach einer Ecke nur an die Latte köpfte. Fortuna wankte immer mehr – fiel aber nicht. Weil die Gastgeber vom dem gegnerischen Kasten eiskalt waren.

Ubabuike nutzte die einzige nennenswerte Gelegenheit mit einem satten Schuss an den Innenpfosten zum 2:0 (80.) und sicherte der Fortuna damit den vierten Heimsieg der Saison.

Coach Ende freute sich: „Die Jungs haben sich in alles reingeworfen. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir eng am Mann. Wir haben leidenschaftlich verteidigt und hatten viel Energie gegen den Ball. Roman ist als Vorbild vorweg gegangen und war ne negativ. Er hilft uns. Nicht nur mit seinen Toren, sondern auch mit seinen Worten.“

Bonner SC verliert gegen SV Straelen

Der Bonner SC rutscht dagegen immer tiefer in den Keller. Die Rheinlöwen verloren auch das Heimspiel gegen den SV Straelen mit 0:1 und liegen weiter auf dem vorletzten Platz in der Regionalliga.

Matchwinner für die Gäste war Malek Fakhro, dem in der 22 Minute der entscheidende Treffer gelang. Die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer agierte dagegen zu zerfahren in der Offensive und musste eine verdiente Heimniederlage hinnehmen.

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