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Reaktionen auf Löw-Rücktritt FC-Boss Heldt: „Der DFB hat nun genug Zeit für Neuanfang“

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Joachim Löw, hier bei seinem Weltmeister-Empfang in Freiburg im September 2014, bekam nach seiner Entscheidung zum Rücktritt als Bundestrainer viel Zuspruch von Kollegen und Weggefährten.

Köln – Die Nachricht von Joachim Löws vorzeitigem Aus als Bundestrainer nach der EM 2021 kam trotz vermehrter Kritik seit dem frühen Ausscheiden bei der WM 2018 am Dienstagvormittag (9. März) überraschend.

  • Joachim Löw hört nach EM 2021 als Bundestrainer auf
  • Weltmeister und Fußball-Bosse danken Löw für seine Dienste
  • Hans-Joachim Watzke zollt Nationaltrainer Respekt

Die Reaktionen aus der Fußball-Branche spiegeln die Stimmungslage wider: Anerkennung ja, größeres Bedauern nein.

Die interessantesten Reaktionen im Überblick:

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Bastian Schweinsteiger: „Wünsche ihm zum Abschluss den Titel”

Bastian Schweinsteiger (Weltmeister von 2014): „Mein Respekt gilt Joachim Löw. Auch ich habe ihm persönlich viel zu verdanken. Ich wünsche ihm und dem Team zum Abschluss den EM-Titel.“

Winfried Kretschmann (Ministerpräsident Baden-Württemberg): „Irgendwann muss man aufhören. So ist das im Leben. Er hat sehr große Verdienste erworben. Es klappt nicht immer alles, aber meistens.“

Sepp Blatter lobt „große Persönlichkeit” Joachim Löw

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident beim WM-Triumph 2014): „Unsere gemeinsame Zeit mit dem Höhepunkt Brasilien 2014 war überragend, weil zwischen uns absolutes Vertrauen herrschte. Jogi hat eine Ära geprägt.“

Sepp Blatter (früherer FIFA-Präsident): „Joachim Löw ist eine große Persönlichkeit. Aber wie viele erfolgreiche Menschen bekam er plötzlich mehr Kritik als Lob zu hören – wohl, weil er an seinem eigenen Leistungsausweis gemessen wurde. Wegen seiner Vergangenheit in Winterthur, Schaffhausen und Frauenfeld genießt Löw auch in der Schweiz große Sympathien. Dank ihm stand uns die deutsche Nationalelf noch näher.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Es ist erstmal eine traurige Nachricht - trotzdem ist er noch im Amt. Das ist das Wichtige, dass er das große Turnier noch macht. Er hat einen extremen Impact gehabt auf den deutschen Fußball. Er hat eine Epoche mit Titeln geprägt. Er hat eine tolle Karriere als Nationaltrainer hingelegt. Ich hoffe, dass die noch einen glorreichen Abschluss findet. Und dann bin ich gespannt, wo er als nächstes seine Fußstapfen hinterlassen wird.“

Hans-Joachim Watzke: „Jogi Löws Entscheidung verdient Respekt”

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund):  „Joachim Löws Entscheidung verdient viel Respekt, weil es sich um eine Entscheidung der eigenen Stärke handelt. Löw hat in seiner Zeit als Bundestrainer Großartiges für den deutschen Fußball geleistet. Alle im deutschen Fußball sind nun dazu aufgerufen, ihren Teil beizutragen, um Joachim Löw im Sommer jenen großen Abschluss zu ermöglichen, den er verdient.“

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender Bayern München): „Er hat eine enorm erfolgreiche Ära des deutschen Fußballs geprägt, mit dem Gewinn der WM 2014 in Brasilien als Höhepunkt. Der DFB ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir wünschen ihm zum Ausklang seiner großartigen Bundestrainer-Karriere eine erfolgreiche EM. Er hat sich einen würdigen Abschluss verdient.“

Alexander Rosen (Sportchef TSG Hoffenheim): „Jogi Löw hat eine Ära geprägt, die als eine der erfolgreichsten Phasen in die Geschichte der Nationalmannschaft und des deutschen Fußballs eingegangen ist. Eine herausragende Leistung mit dem WM-Titel als bisherigen Höhepunkt. Vor seiner Entscheidung habe ich großen Respekt und wünsche ihm und dem deutschen Fußball eine erfolgreiche EM als Abschluss.“

Frank Kramer (Trainer Arminia Bielefeld, ehemaliger DFB-Jugendtrainer): „Der Jogi ist ein absoluter Fußball-Experte“, sagte der frühere DFB-Jugendtrainer am Dienstag. „Das ist jemand, der einen überragenden Job gemacht hat. Alles andere verbietet sich. Ich habe das erleben dürfen. Man sollte so fair sein, diese Arbeit über so viele Jahre auf diesem Topniveau anzuerkennen“.

Horst Heldt (Sport-Geschäftsführer 1. FC Köln): „Ich habe Jogi Löw in all den Jahren - und zwar nicht nur als Nationaltrainer - als zuverlässigen, authentischen Menschen kennengelernt und gute Gespräche mit ihm geführt. Mit ihm geht eine extrem erfolgreiche Ära zu Ende. Seine Entscheidung gilt es zu respektieren. Damit hat der DFB genug Zeit, sich personell neu auszurichten.“(sid, dpa, bl)

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