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„Angst vor Armenien“ Nach Rumpel-Kick gegen Liechtenstein: Fan-Spott für DFB-Team

Robin Gosens während des WM-Qualifikationsspiels gegen Liechtenstein

Robin Gosens und das DFB-Team mussten sich nach dem mühsamen 2:0 in der WM-Quali gegen Liechtenstein am 2. September 2021 einiges an Spott gefallen lassen.

Das ernüchternde 2:0 gegen Liechtenstein hat viele deutsche Fußball-Fans enttäuscht zurückgelassen. Für den neuen Bundestrainer Hansi Flick und sein Team gab es anschließend viel Spott in den sozialen Medien. 

Köln/Stuttgart. Es sollte eigentlich ein Tor-Spektakel gegen einen Fußball-Zwerg werden – am Ende jedoch machte sich nach dem mühevollen 2:0 des DFB-Teams unter Neu-Bundestrainer Hansi Flick (56) gegen Liechtenstein bei den Fans die große Ernüchterung breit.

Aufbruchsstimmung? Fehlanzeige. Der Auftritt in der WM-Qualifikation am Donnerstagabend (2. September) enttäuschte den Großteil der Anhänger. EXPRESS.de hat ein Stimmungsbild aus den sozialen Medien zusammengetragen.

Rumpel-Kick gegen Liechtenstein: Fans spotten über DFB-Team

Viele Fans schossen nach dem müdem DFB-Kick im Netz gegen die Nationalmannschaft. Fan „Helle“ spöttelte über Hansi Flick, der nun, nach seinem Aus als Bayern-Trainer, nicht mehr Robert Lewandowski (33) einwechseln könne, wenn Tore fallen müssen. In der Tat hätte die DFB-Elf beim Spiel gegen die Mini-Nation einen eiskalten Knipser mehr als gebrauchen können. 

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Twitter-User @thomas_2290 kommentierte den Grusel-Kick sarkastisch mit: „Irgendwie tut man alles dafür, um nicht zur WM in Katar zu müssen.“ Ernster Hintergrund des Tweets: Die WM in Katar steht wegen massiven Menschenrechtsverletzungen und Korruptionsskandalen in der Kritik. Auch die DFB-Elf positionierte sich bereits diesbezüglich. 

Ein besonderes Highlight fand erst nach dem Spiel statt: Denn mit was für einem Gegner es die Flick-Elf zutun hatte, zeigte sich spätestens, als Liechtensteins Nationalspieler Yanik Frik (23) sich nach Abpfiff Bier und Bratwurst von der Tribüne geben lies und sein Länderspiel gegen Deutschland gebührend aus- und verkostete. 

Frik spielt in der vierten Liga Italiens und ist, wie fast alle seine Nationalmannschaftskollegen, kein Profifußballer – lediglich drei Vollzeit-Kicker standen im Liechtensteiner Kader.

Die Szene mit Bier und Bratwurst nach Abpfiff erinnerte sehr an einen Sonntagmittag in der Kreisliga. Umso erstaunlicher, dass die kampfstarken Liechtensteiner lediglich mit 0:2 gegen den Weltmeister von 2014 verloren.

User Fredy Flesch schrieb auf seinem Twitter-Kanal daher im Hinblick auf die kommenden deutschen Gegner in der WM-Quali mit einem Augenschmunzeln: „Habt ihr auch schon Angst vor den Fußballnationen Armenien und Island?“

Mit beißender Ironie kommentierte derweil Nutzer Rolf Schmidt auf Twitter: „Wenn man einen bärenstarken Gegner überzeugend mit 2:0 niederringt, dann kann man stolz sein.“

DFB-Sieg gegen Liechtenstein: Fans kontern zahlreiche Netz-Kritiker

Doch nicht alle Fans wollten in den Spott einstimmen. So schrieb beispielsweise Twitter-Nutzer Tatsuro Suzuki besänftigend: „Ich würde erst eine Bilanz ziehen, nachdem das Spiel am kommenden Mittwoch (in Island, Anm. d. Red.) gespielt wurde. Es geht darum, ob die Mannschaft sich steigert oder nicht. Ich habe zwar nur die erste Halbzeit gesehen, aber fand schon die Positionsbalance viel besser als in der Vierer-Kette vor einem halben Jahr.

Ein anderer Fan wandte sich derweil deutlich gegen die zahlreichen Netz-Kritiker, schrieb: „Wie sehr ich diese heuchelnden 80 Millionen Bundestrainer hasse! Jogi ist weg, jetzt ist eben Hansi sch***e in deren Augen! Fakt ist dennoch: Um die Fans wieder geschlossen hinter sich zu bringen, werden Flick uns sein Team künftig andere Leistungen zeigen müssen. (kos, jpg)

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