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Last-Minute-Eigentor Hamburger SV gruselt sich zu Punkt in Aue

Aues Dirk Carlson (l) erzielt ein Eigentor zum 1:1, Torwart Martin Männel (M) und Gaetan Bussmann können das Tor für den Hamburger SV nicht verhinderrn.

Entsetzen pur beim FC Erzgebirge Aue: Gegen den Hamburger SV köpfte Dirk Carlson (l.) mit einem Eigentor in der Nachspielzeit am 1. Oktober 2021 das 1:1 für den HSV.

2. Liga am Freitagabend: Der Hamburger SV musste bei Erzgebirge Aue ran, Werder Bremen traf daheim auf Heidenheim.

Aue. Was für ein Fußball-Abend in der 2. Liga am Freitag (1. Oktober 2021). Ende des Monats ist Gruseln angesagt an Halloween (31. Oktober), doch der Hamburger SV gruselt sich schon jetzt durch die Saison. Beim zuvor Tabellenletzten Aue gab es ein mehr als glücklichjes 1:1.

Der Hamburger SV war beim FC Erzgebirge Aue natürlich als klarer Favorit angereist. Allerdings wollte sich Trainer Tim Walter vom aktuellen Tabellenstand des vor dem Spiel noch sieglosen Schlusslichts nicht blenden lassen. „Jede Mannschaft, die in der 2. Liga agiert, hat gewisse Qualitäten“, sagte der 45-Jährige.

HSV spielte 20 Minuten in Überzahl in Aue

Aue zeigte dem HSV dann auch, wer Herr im Hause ist: Antonio Jonjic traf in der 23. Minute zum 1:0. Der HSV tat sich schwer, überhaupt Chancen zu kreieren. In Aue kehrte Kapitän Sebastian Schonlau nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre ins Team zurück.

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In der 69. Minute sah Aues Soufiane Messeguem Rote nach einem groben Foulspiel. Der HSV über 20 Minuten in Überzahl. 20 Minuten und vier Minuten in der Nachspielzeit, um genau zu sein. Und in allerletzter Minute köpfte Aues Carlson den Ball ins eigene Tor. Der HSV kam dadurch zu einem Punkt.

Vor allem nach der Pause enttäuschte Hamburg komplett. Die Wechsel von Trainer Tim Walter verpufften allesamt. Druck auf Aues Tor? Fehlanzeige. Auch nicht in Überzahl.

Werder Bremen gewann am Ende souverän mit 3:0 gegen Heidenheim und ist in der Tabelle nun Siebter, der HSV Fünfter, beide haben 14 Punkte.

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kickte Werder in nahezu vollem Stadion. Knapp 30.000 Fans waren dabei als Werder seine Minikrise beendete. Zuvor gab es für das Team von Trainer Markus Anfang zwei Niederlagen mit 0:5 Toren. (ubo)

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