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Bei DFB-Pressekonferenz Löw erklärt sein Aus als Bundestrainer und sieht klares Ziel

Frankfurt – Am Dienstag (9. März) überraschten der DFB und Joachim Löw (61) mit der Verkündung des vorzeitigen Rücktritts des Bundestrainers. Zwei Tage später nehmen Löw, Verbandsboss Fritz Keller (63) und Manager Oliver Bierhoff (52) erstmals Stellung zum Abschied und den weiteren Aussichten. Lesen Sie die wichtigsten Aussagen Pressekonferenz vom Donnerstag (11. März) noch einmal zusammengefasst.

  • Joachim Löw hört nach EM 2021 als Bundestrainer auf
  • DFB sucht Nachfolger für Weltmeister-Coach Löw
  • Pressekonferenz mit Löw und DFB-Bossen im Liveticker

Die Nachfolger-Suche beim DFB läuft bereits seit dem Tag der Verkündung. Nach der deutlichen Absage von Jürgen Klopp (53) ist der Top-Kandidat aber bereits aus dem Rennen. Möglich ist eine interne Lösung mit U21-Coach Stefan Kuntz (56) oder Co-Trainer Marcus Sorg (55), derzeit sind aber auch noch mehrere Vereinstrainer im Gespräch.

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Pressekonferenz am 11. März (13.30 Uhr) mit Joachim Löw, Fritz Keller und Oliver Bierhoff

Hier finden Sie die wichtigsten Aussagen von Joachim Löw, Fritz Keller und Oliver Bierhoff übersichtlich zusammengefasst.

14:32 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

14:28 Uhr: Wie lief der Rücktritt von Löw ab? „Mit einigen Spielern habe ich gesprochen“, führt Löw aus. Ilkay Gündogan, Toni Kroos und Manuel Neuer sind vom scheidenden Bundestrainer persönlich über dessen Rücktritt informiert worden.

14:22 Uhr: Wird ein ausländischer Trainer vielleicht die Löw-Nachfolge antreten? Bierhoff stellt klar, „dass man sich da auch umschauen kann. Ich sehe die Chancen aber eher gering. Unter verschiedenen Aspekten sehe ich es so, dass wir als deutsche Nationalmannschaft einen deutschen Trainer haben sollten.“

14:18 Uhr: Wie sieht die Zukunft des DFB aus? Präsident Fritz Keller spricht Klartext: „Der DFB ist ja momentan sowieso im Umbruch. Wir sind auf dem Weg dorthin. Es gibt keine Denkverbote.“ Bierhoff präzisiert: „Natürlich ist es so, dass ein neuer Trainer ein neues Bild in die Mannschaft einsetzen wird.“

14:13 Uhr: „Wir haben klar beschlossen, dass wir nicht in bestehende Verträge eingreifen wollen. Wenn, dann nur in Abstimmung mit den jeweiligen Vereinen“, spricht Bierhoff Klartext über die Verpflichtung eines neuen Bundestrainers.

14:12 Uhr: Auf seine Zeit nach dem DFB-Amt angesprochen antwortet Löw, dass er seinen Fokus nur auf die EM legt. Was danach kommt, will Löw auf sich „zukommen lassen“. Eine Zukunft als Vereinstrainer möchte Löw nicht gänzlich ausschließen.

14:09 Uhr: Ein möglicher Star-Spieler für die Europameisterschaft 2024? Oliver Bierhoff stellt heraus, wie erfreulich die Entscheidung pro Deutschland von Jamal Musiala sei.

14:04 Uhr: Die Europameisterschaft in Deutschland sieht Löw als große Chance. „Die EM 24 im eigenen Land kann unheimlich viel bewirken – für uns alle, für unsere Gesellschaft, für unser Land, für unsere Fans, für alle Menschen in unserem Land.“

14:01 Uhr: Löw erklärt noch einmal die Motivation für den Zeitpunkt seines Rücktritts. Dabei betont er die EM 2024 in Deutschland, für die ein neuer Trainer nun Zeit habe „neue Reize“ zu setzen.

13:57 Uhr: Auf die Personalie Thomas Müller und Mats Hummels angesprochen, sagt Löw: „Ab Anfang Mai beginnt unsere Entscheidungsfindung und dann wird man sehen.“ Dabei erklärt Löw, dass er als Trainer ständig die Mannschaft hinterfrage und seine Entscheidungen „nach dem bestmöglichen Erfolg“ der Mannschaft ausrichte.

13:54 Uhr: „Vielleicht möchte ich die EM 24 aus einer anderen Perspektive betrachten“, führt Löw seine Gedanken um den Rücktritt aus.

13:52 Uhr: Dass sich die Öffentlichkeit nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien auf Löw gestürzt hatte, sei kein wesentlicher Faktor in Löws Entscheidung für den Rücktritt gewesen, erklärt der Bundestrainer. „Ich habe diese Entscheidung nicht im November oder Dezember, sondern vor einigen Wochen getroffen.“ Löw stellt dabei klar: „Der Glaube an die Mannschaft und das gute Gefühl bei der EM ist vorhanden.“

13:51 Uhr: Nun ist Zeit für Nachfragen der Journalisten.

13:50 Uhr: Auch eine interne Lösung für die DFB-Nachfolge ist möglich, wie Bierhoff anmerkt. Eine Anspielung auf Stefan Kuntz? Bierhoff stellt direkt klar, dass er keine Namen kommentieren wird.

13:48 Uhr: Bierhoff betont, dass man keinen Zeitdruck habe. „Wir haben einen Bundestrainer bis zur Europameisterschaft. Wir werden uns all die Zeit nehmen, um die Gegebenheiten zu erörtern und sich die Entscheidung gut durchdacht zu überlegen.“

13:46 Uhr: Bierhoff bedankt sich für eine gute Zusammenarbeit und will nun „nach vorne schauen". Er betont, dass der Fokus nach dieser Pressekonferenz direkt auf die Europameisterschaft gerichtet ist.

13:43 Uhr: Oliver Bierhoff ergreift das Wort. „Wir hatten ein ganz besonderes Verhältnis. Wir haben unglaublich viele schöne und auch schwierige Zeiten erlebt. Wir haben sehr offen miteinander gesprochen und das war, glaube ich, auch die Stärke all dieser Jahre – nicht nur zwischen uns beiden, sondern auch im gesamten Trainerteam. Deshalb sitzt das tief“, spricht Bierhoff seine Emotionen rund um das Löw-Aus an.

13:40 Uhr: Den Zeitraum des Rücktritts sieht Löw als den bestmöglichen, um dem nachfolgenden Bundestrainer Vorbereitungszeit für die Weltmeisterschaft 2022 zu geben. „Jetzt hat man frühzeitig Zeit.“ Es gehe um die Frage, was die beste Lösung für "danach" sei.

13:38 Uhr: Löw erklärt, dass er sich bereits vor dem Spanien-Debakel Gedanken um einen Rückzug vom Posten des Bundestrainers gemacht hat. Es sei an der Zeit „den Stab an einen anderen Trainer weiterzureichen.“

13:36 Uhr: „Ich bin stolz auf die gemeinsamen Erfolge, die wir erzielt haben“, spricht Löw die Höhepunkt rund um den WM-Gewinn 2014 an. „Ein unglaublicher Erfolg“, wie der Bundestrainer sagt.

13:34 Uhr: Joachim Löw ergreift das Wort. „Ich bin sehr dankbar für diese Zeit. Ich bin sehr dankbar gegenüber meinem Arbeitgeber, dem DFB.“

13:31 Uhr: Joachim Löw nimmt Platz. Bei ihm sitzen DFB-Präsident Fritz Keller und Oliver Bierhoff. Keller eröffnet die Pressekonferenz mit netten, wenn auch deutlichen Worten. Nach einem ersten Dank sagt er: „Ich bin der Meinung, dass es zum richtigen Zeitpunkt ist - aus unterschiedlichen Gründen.“

13.30 Uhr: In wenigen Augenblicken startet die Pressekonferenz mit Joachim Löw.

Joachim Löw kann sich Job als Trainer eines Top-Vereins vorstellen

Im Sommer endet beim DFB eine Ära: Nach 15 Jahren verabschiedet sich Joachim Löw als Bundestrainer. Die Nationalmannschaft soll aber nicht Löws letzter Job als Trainer bleiben.

„Meine Trainerlaufbahn wird danach nicht vorbei sein. Denn ich liebe die tägliche Arbeit auf dem Platz und das individuelle Training mit den Spielern“, sagte der 61-Jährige bei „Sport1“. Er könne sich ein Engagement bei einem Top-Klub gut vorstellen, so Löw weiter. Ob er nach dem Sommer zunächst eine Pause einlegen oder direkt eine neue Herausforderung antreten wolle, ließ er zunächst offen.

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