Abstieg droht! Heidenheims Trainer schaut bewusst weg.
Trainer schaltet einfach abHeidenheim-Coach will vom Abstiegskrimi nichts wissen

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Die Spiele der Rivalen am Sonntag will sich Schmidt nicht anschauen.
Abstiegskrimi pur, doch der Coach schaut weg! Frank Schmidt (52), Trainer des 1. FC Heidenheim, wird die wegweisenden Sonntagspartien der Konkurrenz im Abstiegskampf bewusst nicht mitverfolgen – und das nach einem dramatischen 3:3 bei Meister FC Bayern München.
Gegenüber dem Streamingdienst DAZN offenbarte der Trainer nach der aufwühlenden Begegnung in München, er habe am Sonntag „was anderes vor“. Die simple Erklärung folgte prompt: „Ich bin leider nicht daheim.“ Im Moment der Entscheidung sucht er also gezielt Abstand.
Die knallharte Ausgangslage im Keller
Der gewonnene Zähler in München könnte am Ende zu wenig sein, denn Heidenheim riskiert den sofortigen Abstieg. Schmidts Elf rangiert mit 23 Punkten auf dem 18. und damit letzten Rang. Die Rivalen sind in Schlagdistanz: Der VfL Wolfsburg (Platz 17) hat 25 Zähler und muss am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) nach Freiburg. Auf dem Relegationsplatz 16 lauert der FC St. Pauli mit 26 Punkten, der um 15.30 Uhr (DAZN) den FSV Mainz 05 zu Gast hat.
Dieses Ergebnis besiegelt den Abstieg
Das Albtraum-Szenario für den FCH ist eindeutig: Der Abstieg wäre schon am Sonntag perfekt, sollten St. Pauli und Wolfsburg jeweils einen Sieg einfahren. Die Logik dahinter: Weil die beiden Konkurrenten am finalen Spieltag im direkten Duell aufeinandertreffen, holt mindestens einer von ihnen zwangsläufig weitere Zähler.
Komplett ausblenden kann Schmidt die Ereignisse aber wohl kaum. „Wahrscheinlich kommen sowieso Nachrichten rein“, räumte er ein. Seine größte Hoffnung für den entscheidenden Tag? „Am liebsten ist mir, morgen kommen keine Nachrichten rein. Dann weiß ich: Es ist in den letzten beiden Spielen noch alles möglich.“ (dpa/red)
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