Drama um Heidenheim: Nase gebrochen, Sieg verspielt.
„Die Nase ist durch“Heidenheim-Profi bricht sich Nase, spielt weiter und kassiert Tor

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Jonas Föhrenbach erleidet beim Spiel in München einen Nasenbeinbruch.
Was für ein bitterer Abend für den 1. FC Heidenheim! In der Begegnung mit dem FC Bayern München (3:3) zog sich Jonas Föhrenbach kurz vor dem Abpfiff einen Bruch des Nasenbeins zu. Aber anstatt das Handtuch zu werfen, kehrte er aufs Spielfeld zurück – nur um mitzuerleben, wie der Ausgleichstreffer fiel.
Die Worte von Trainer Frank Schmidt im Anschluss an die Partie bei Sky ließen keinen Zweifel. „Wenn man mich anschaut, sieht man, wie das später mal aussieht, wenn die Nase gebrochen ist. Die Nase ist durch“, erklärte der Übungsleiter.
Nach Zwangspause: Bayern schlägt eiskalt zu
Für die Heidenheimer wurde es nach der behandlungsbedingten Unterbrechung noch schmerzhafter. Die Gastgeber aus München nutzten die Phase und kamen durch Michael Olise zum späten 3:3-Ausgleich. Diese Pause habe Unruhe in die eigene Mannschaft gebracht, analysierte Schmidt.
„Wir standen zu dem Zeitpunkt gut. Die drei Punkte wären wahnsinnig für uns gewesen“, beklagte der Coach die vergebene Chance auf eine Sensation.
Gänsehaut-Moment: „Das war Wille pur“
Für einen echten Gänsehautmoment sorgte Föhrenbach selbst, als er trotz der gravierenden Verletzung wieder auf den Rasen zurückkehrte. Ein unglaublicher Kampfgeist, der auch seinen Trainer tief beeindruckte. „Das war Wille pur“, zollte Schmidt seinem Schützling Respekt.
Mit diesem einen Punkt hat Heidenheim im Klassement nun zwei Zähler Rückstand auf den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg. Der Abstand zum FC St. Pauli beträgt drei Punkte. Beide direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt greifen erst am Sonntag ins Geschehen ein. (dpa/red)
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