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Potocnik-Tor reicht nichtEx-FC-Coach führt Osnabrück in die 2. Bundesliga

Aktualisiert:

Aufstieg auf der Couch! Der VfL Osnabrück ist zurück in der 2. Liga.

Der VfL Osnabrück ist zurück in der 2. Fußball-Bundesliga! Nach zwei Jahren Abstinenz kehren die Niedersachsen in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurück – und das, ohne am Samstag selbst auf dem Platz gestanden zu haben.

Der Aufstieg wurde auf der Couch besiegelt. Weil der direkte Konkurrent Rot-Weiss Essen bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart mit 1:6 (0:2) unter die Räder kam, ist der VfL bereits drei Runden vor Schluss nicht mehr von einem der Aufstiegsplätze zu verdrängen.

Vom Fast-Absteiger zum Aufsteiger

Die eigene Partie am Sonntag (16.30 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden ist damit sportlich bedeutungslos, genauso wie die letzten beiden Saisonspiele gegen Ulm sowie Stuttgart II.

Des einen Freud ist des anderen Leid: FC-Leihspieler Jaka Cuber Potocnik traf zwar in Stuttgart, doch sein Tor zum 1:6 in der Nachspielzeit war bedeutungslos. Essen steht mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Energie Cottbus auf Relegationsplatz drei, die Lausitzer haben aber ein Spiel weniger bestritten. Von hinten drängt zudem der MSV Duisburg, der am Sonntag gegen Cottbus spielt.

Mit dem Aufstieg krönen die Osnabrücker eine Saison, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. Vor der Spielzeit hatten nur die wenigsten Experten die Niedersachsen als Aufstiegskandidaten auf dem Zettel. Kein Wunder: In der Vorsaison konnte der VfL nur mit Ach und Krach verhindern, in die Regionalliga abzusteigen.

Doch dann kam Timo Schultz. Dem früheren Trainer des FC St. Pauli sowie des 1. FC Köln gelang es in kürzester Zeit, aus der Mannschaft eine stabile und erfolgreiche Einheit zu formen. Der Coach trat bereits bei seinem Dienstantritt extrem selbstbewusst auf.

Schon bei seiner Vorstellung machte Schultz klar, wohin die Reise gehen soll: „Ich werde hier nicht als Trainer antreten, um zwei Jahre Dritte Liga zu verwalten. Das ist nicht mein Anspruch und dafür ist auch der ganze Verein viel zu ambitioniert“, sagte er damals. Worte, denen er nun eindrucksvoll Taten folgen ließ. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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