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Feuerwerk nur auf den RängenNullnummer im Derby: Düsseldorf tritt auf der Stelle

Düsseldorfs Rechtsverteidiger Mathhias Zimmermann (l.) im Zweikampf mit Kölns Adrian Stanilewicz.

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Düsseldorfs Rechtsverteidiger Mathhias Zimmermann (l.) im Zweikampf mit Kölns Adrian Stanilewicz.

Zum Abschluss des 4. Spieltages in der 3. Liga ging es für Fortuna Düsseldorf zum Derby nach Köln. Während es auf den Rängen brannte, lieferten sich die beiden Teams eine Nullnummer.

Bei spätsommerlichen Temperaturen war alles angerichtet für einen tollen Fußballabend im Südstadion. Tartanbahn und der Geruch von Bratwurst und Bier in der Luft – mehr Drittligaromantik geht nicht.

Was die Fans dann allerdings zu sehen bekamen, war weniger berauschend. Im Flutlichtduell zwischen Fortuna Düsseldorf und Fortuna Köln gab es ein torloses Unentschieden.

Düsseldorf mit mehr Spielanteilen

Wie zu erwarten überließen die Hausherren den Gästen zunächst das Spiel. Mit dem Ballbesitz konnte Düsseldorf allerdings nicht viel anfangen. Die gefährlichste Aktion in dieser Phase brachte ein Standard in der 13. Minute – mit Zimmermanns Schuss hatte Keeper Winkler aber keine großen Probleme.

Mit jeder Aktion, die verging, bekamen die Kölner aber mehr Selbstvertrauen. Nach rund einer halben Stunde war das Spiel ausgeglichen. Teilweise hatten die Gastgeber dann sogar mehr Spielanteile. Folgerichtig hatte deswegen auch Köln-Stürmer Wirtz nach einem Pass in den Rückraum die bis dahin beste Chance des Spiels. Lord zeigte, wieso Ende ihn zur neuen Nummer eins erklärt hatte, tauchte blitzschnell ab und kratzte die Kugel von der Linie.

Die insgesamt chancenarme erste Halbzeit endete aber mit einem Knall! Den gab es leider nicht auf dem Feld, sondern auf den Rängen. Aus dem Heimbereich der Kölner flog ein Böller auf die Tartanbahn und sorgte für einen echten Schock-Moment im Südstadion. Die Fans im Gästeblock hatten zwar aus dem Sommerschlussverkauf auch einiges an Spezialeffekten mitgebracht – brachten mit dem Abbrennen aber immerhin keine Unbeteiligten in Gefahr.

Auch nach der Pause zündeten die Gästefans nicht nur optisch ein Feuerwerk. Die über 3.000 mitgereisten Anhängerinnen und Anhänger sorgten für echte Heimspiel-Atmosphäre im Südstadion. Davon ließ sich scheinbar auch die Mannschaft beflügeln und kam besser aus der Kabine.

Slimani mit den besten Chancen in der zweiten Halbzeit

In Zählbares ummünzen konnte die Ende-Elf die Überlegenheit aber nicht. Entweder war der letzte Pass zu ungenau oder beim Abschluss fehlte das Glück. Ebenso harmlos zeigten sich auch die Gastgeber. 

Die besten Möglichkeiten der Schlussphase hatte gleich zweimal der dribbelstarke Slimani. Sowohl in der 76. als auch in der 85. Minute scheiterte der Deutsch-Marokkaner aus spitzem Winkel. Leistungsgerecht müssen sich die Fortunas also nicht nur ihren Namen, sondern auch die Punkte teilen.

Nach dem Heimsieg gegen Stuttgart II tritt Düsseldorf damit in der Tabelle auf der Stelle. Mit vier Zählern stehen die Rot-Weißen nun auf dem 16. Tabellenplatz. Immerhin: Schon am Mittwoch (9. September) geht es im Niederrheinpokal gegen den SV Biemenhorst weiter – dann gibt es garantiert auch einen Sieger.

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