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Umstrittene Gladbach-SzenePlötzlich applaudiert das ganze Studio dem Bayern-Boss

Bayern-Vorstand Dreesen sorgt im „Doppelpass“ mit einem Vorschlag für Aufsehen und Applaus. 

Szenenapplaus für Jan-Christian Dreesen im „Doppelpass“! Denn der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern setzte sich für den kommenden Gegner des Rekordmeisters ein.

Dreesen plädierte dafür, dass Vincent Wagner, der Coach von Elversberg, nach seinem umstrittenen Platzverweis in Gladbach keine Spielsperre erhalten soll. Das würde bedeuten, dass Wagner am kommenden Wochenende im Spiel gegen die Münchner an der Seitenlinie dabei sein kann.

Bayern-Boss fordert: Keine Sperre für Gegner-Trainer

Normalerweise müsste Wagner das Spiel am 3. Spieltag von der Tribüne aus verfolgen. Doch Dreesen machte einen anderen Vorschlag: „Es wäre ja möglich, für das nächste Spiel keine Sperre auszusprechen.“ Für diesen fairen Vorstoß bekam der Bayern-Chef im Studio Beifall. Das berichtet „SPORT1“.

Wagner hatte am Samstag beim irren 4:3-Sieg in Mönchengladbach kurz nach dem Pausenpfiff die Ampelkarte kassiert. Der Grund: wiederholtes Reklamieren auf dem Weg in die Umkleidekabine. „Es ist ein Novum für mich“, erklärte Wagner, der zum allerersten Mal als verantwortlicher Trainer „vom Platz geflogen“ sei.

Der Zorn entzündete sich an einem schnell ausgeführten Einwurf von Tim Kleindienst, der zum Gegentor durch Hugo Bolin (44.) führte. Die Elversberger waren sich sicher, dass zuvor ein Gladbacher Akteur den Ball berührt hatte. Wagner wollte die Szene mit dem Schiedsrichter Martin Petersen besprechen.

Er habe sich lediglich „einfach mal in Ruhe“ mit dem Referee austauschen wollen, unterstrich Wagner. „Da war keine aggressive Bewegung.“ Er sei „weder gelaufen, noch habe ich mit den Händen gewuselt“ und habe sich dem Unparteiischen nur sehr langsam genähert. Schiedsrichter-Chef Knut Kircher bewertete den Vorfall später im „Doppelpass“ als „in Summe eine unglückliche Situation“.

Für Wagner persönlich wäre ein Fehlen ausgerechnet gegen den Rekordmeister „total bitter“. Im ZDF-Sportstudio bezeichnete er eine mögliche Sperre sogar als „Dreifachbestrafung“. Gleichzeitig würde er sich aber für sein Trainerteam freuen, welches dann „noch mal ein bisschen weiter nach vorne“ rücken könnte. (red)

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