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„Wird ungemütlich für ihn“Lothar Matthäus über Bayern-Problem und BVB-Fehlstart

Lothar Matthäus' Gesicht in Großaufnahme.

Lothar Matthäus beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Kolumbien am 20. Juni 2023 in Gelsenkirchen.

Der FC Bayern München wirkte trotz starker Sommertransfers am Ende der Wechsel-Periode wie ein Verlierer. Das weiß auch Lothar Matthäus, der die Probleme des Rekordmeisters, aber auch von Borussia Dormund analysiert.

von Julian Meiser (jm)

Seinen Wunschstürmer hat Bayern-Trainer Thomas Tuchel (50) in Harry Kane (30) bekommen, seine gewünschte „Holding Six“ Joao Palhinha (28) allerdings nicht. Der FC Fulham hat ihm die entscheidende Freigabe verweigert.

Eine „Holdig Six“ ist, um es kurzzufassen, ein äußerst defensiv denkender Mittelfeldspieler. Ein Spieler, der dem FC Bayern München aktuell fehlt. Lothar Matthäus (62), einst Libero beim deutschen Rekordmeister, hat sich nun zur Thematik geäußert – und Verständnis für Tuchels Ansichten aufgebraucht.

FC Bayern München: Lothar Matthäus analysiert den Kader

„Er möchte seine Mannschaft nach seiner Philosophie spielen lassen und dafür ist ein Spieler mit diesen Eigenschaften sehr wichtig. Allein schon, damit die Außenverteidiger noch offensiver agieren können, weil die Zentrale verlässlich geschützt ist“, schreibt Lothar Matthäus, der vor seiner Experten-Tätigkeit selbst als Coach gearbeitet hat, in seiner Sky-Kolumne über Thomas Tuchel. „Ich verstehe seine Argumente als Trainer total.“

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Der Weltmeister von 1990 ist der Auffassung, der Bayern-Kader sei zu klein: „Wenn die Belastung größer wird, die englischen Wochen kommen, die Gegner stärker sind, kann Tuchel nicht so rotieren oder einen Konkurrenzkampf entfachen, wie er ihn für die ganz großen Ziele gerne hätte.“

Neben einem lupenreinen Sechser mangele es dem FC Bayern München auch an der Breite in der Verteidigung. In Benjamin Pavard (27) und Josip Stanisic (24) sind zum Ende der Transferperiode gleich zwei flexible Verteidiger gewechselt – ein Ersatz wurde nicht mehr geholt.

Über Tuchel schreibt Matthäus: „Er muss und das wird ihn ärgern, improvisieren, Spieler wie Laimer auf die Außenverteidiger-Position stellen oder andere Dinge versuchen.“

Ein Defizit sieht Matthäus in der Kommunikation des Vereins: „Das Problem ist, dass die Bayern diese Diskussion wieder mal öffentlich austragen. Woche für Woche äußerten sich der Trainer, der Vorstandsvorsitzende, Uli Hoeneß oder die Spieler zu diesem Thema. In jeder Pressekonferenz wurde das Thema ewig zugelassen, weil vom Verein kein Punkt gesetzt wurde.“

Lothar Matthäus zum Saisonstart des BVB

Auch zu Borussia Dortmund hat Lothar Matthäus Stellung bezogen. Bei der Personalie Edin Terzic (40), Trainer des BVB, ist sich Matthäus sicher: „Nochmal drei so Spiele wie gegen Köln, Bochum und Heidenheim kann er sich nicht leisten. Sonst wird es wirklich ungemütlich für ihn.“

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Der BVB läuft derzeit seiner Form hinterher. Am ersten Spieltag konnte sich Dortmund nur knapp und mit viel Glück drei Punkte gegen den 1. FC Köln (1:0) sichern, anschließend kam die Terzic-Elf in Bochum (1:1) und zu Hause gegen Heidenheim (2:2) nicht über ein Unentschieden hinaus.

Matthäus meint: „Das ist doch nicht der Anspruch von Borussia Dortmund. Und es kann nicht nur daran liegen, dass die verspielte Meisterschaft am letzten Spieltag der Mannschaft einen Knacks verpasst hat.“

Der gebürtige Franke analysiert: „Haller ist außer Form, das Mittelfeld hat keine Konstanz und Durchschlagskraft, und die Defensive lässt viel zu viele Chancen zu. Fünf Punkte aus drei Spielen gegen Mannschaften, die qualitativ weit unter den Möglichkeiten des BVB sind.“