Frostige Stimmung im TV-Interview: Manuel Neuer war nach dem Bayern-Gastspiel von den Fragen von Patrick Wasserziehr nicht begeistert.
Frust nach Bayern-RemisKeine Lust auf Handball-Fragen: Neuer im TV-Interview genervt
Zweites Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg für den FC Bayern! Der Ärger über das 2:2 beim Hamburger SV war gewaltig – das wurde nach Abpfiff bei Torhüter Manuel Neuer (39) in einem bemerkenswerten Interview bei Sky deutlich.
Vor der Kamera kam es zu einem kurzen Disput zwischen dem Münchner Star und dem Journalisten Patrick Wasserziehr (59). Dabei war zu spüren: In Neuer brodelt es ganz schön.
Manuel Neuer geht nicht auf Handball-Fragen ein
Der Reporter erkundigte sich bei Neuer, ob er für seine kuriose Abwurf-Bewegung hinter dem Körper Inspiration durch intensives Handballschauen bei der aktuellen EM gefunden habe.
Neuers einsilbige Erwiderung: „Ja, habe ich.“ Als Wasserziehr insistierte, ob die Aktion daher rührte, antwortete der sichtlich irritierte Torwart nur mit einem knappen „Genau.“ Das berichtet „bild.de“.
Der Journalist gab sich damit aber nicht zufrieden: „Wollen Sie es nicht erklären?“ Neuer wies ihn barsch zurück: „Ne.“ Stattdessen lenkte er ab und wünschte der deutschen Handball-Auswahl viel Erfolg für die Partie gegen Dänemark.
Wasserziehr unternahm mit den Worten „Ich meinte die Situation hier“ einen weiteren Anlauf, während die Aktion auf einem Bildschirm zu sehen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er Neuer allerdings schon aus dem Gespräch verabschiedet.
Bei anderen Themen blieb Neuer ebenfalls sehr zurückhaltend. Seine Einschätzung zu den zwei Gegentreffern war: „Das eine war ein Elfmeter, das andere war ein Super-Kopfball von Vuskovic.“ Auf zusätzliche Gelegenheiten für den HSV angesprochen, entgegnete er frostig: „Dafür haben wir ja auch einen Torwart. Grundsätzlich haben wir mehr Chancen auf der anderen Seite gehabt.“
In einer Szene hatte dann aber auch Neuer Glück: In der 74. Minute klärte Alphonso Davies einen Torschuss von Vieira kurz vor der Linie, nachdem Neuer überstürzt herausgelaufen und bereits bezwungen war.
Neuer rechtfertigte sein Vorgehen: Er habe eine 3-gegen-2-Unterzahl in ein 3-gegen-3 verwandelt. Ein Duell Mann gegen Mann wäre aus seiner Sicht riskanter gewesen, und er setzte auf die Geschwindigkeit von Davies. (red)
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