Horst Steffen muss bei Werder Bremen um seine Zukunft bangen. Beim enttäuschenden 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach verpasste der angeschlagene Trainer einen Befreiungsschlag.
„Müssen das besprechen“Aus nach Sieglos-Serie? Bundesliga-Trainer wackelt
Der nächste Bundesliga-Trainer wackelt! Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz hat die Zukunft von Horst Steffen am Samstag (31. Januar 2026) offen gelassen.
„Wir haben zehn Spiele nicht gewonnen, es ist natürlich klar, dass wir uns erst mal hinsetzen und das besprechen müssen“, sagte er nach dem 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach.
Werder enttäuscht bei Heimspiel gegen Gladbach
Ein klares Bekenntnis zu Steffen vermied Fritz angesichts des Absturzes in die Abstiegszone auch auf Nachfrage. „Wir müssen das erst mal sacken lassen und dann analysieren wir das zusammen. Es ist wichtig, dass wir das erst mal für uns einordnen.“
Fußballerisch hatten beide Mannschaften über weite Strecken enttäuscht, zur Halbzeit gab es praktisch noch überhaupt keine Torchancen. Taktik-Experte Tobias Escher zeigte sich von den Eindrücken an der Weser regelrecht entsetzt.
Fritz lobte die Mannschaft, dass sie nach dem Rückstand durch Haris Tabakovic (61.) nicht aufgegeben habe. Keke Topp erzielte den späten Ausgleich (90.+4).
„Es ist ein Punkt, der kann auch noch wichtig sein“, sagte Fritz, betonte jedoch: „Um da unten rauszukommen, brauchen wir natürlich mehr. Es ist eine schwierige Situation, da brauchen wir nicht drumrumreden.“
Kurios: Das Hinspiel zwischen Gladbach und Bremen (0:4) hatte den damaligen Borussia-Coach Gerardo Seoane den Kopf gekostet. In dieser Saison wechselten außerdem bereits drei weitere Vereine (Leverkusen, Wolfsburg und Frankfurt) ihre Trainer nach den Spielen gegen Bremen. (sid/bc)

