„Leute werden auf Dauer nur krank“ FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kritisiert Veganer scharf

Uli Hoeneß nimmt an einer Pressekonferenz seines Vereins FC Bayern teil.

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß, hier am 30. August 2019, kritisierte jüngst Veganer scharf.

Uli Hoeneß hat mit seiner Meinung schon immer polarisiert. Auch mit 69 Jahren nimmt er kein Blatt vor den Mund, jetzt sorgte er mit Kritik gegenüber Veganern für Aufsehen.

München. Uli Hoeneß (69) hat noch nie mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten. Am Sonntag (17. Oktober 2021) zeigte der einstige Manager und Präsident des FC Bayern nun abermals eine klare Haltung: Wie Hoeneß in einem Hörfunkinterview mit dem Sender Antenne Bayern erklärte, sei er kein Fan von einer fleischfreien Lebensweise.

„Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf die Dauer nur krank werden“, so der 69-Jährige.

Uli Hoeneß: „Wenn du heute die kritisierst, greifen sie dich an“

Vor allem jedoch sei Hoeneß, der die eigene Wurstfabrik schon vor Jahren in die Hände seines Sohnes Florian gelegt hat, genervt von Versuchen, ihn von einer anderen Ernährungsart zu überzeugen: „Das Problem ist, die sind ja militant. Wenn du heute die kritisierst, greifen sie dich an.“

Alles zum Thema Uli Hoeneß

Ihn störe es „überhaupt nicht“, wenn jemand vegetarisch oder vegan lebe. „Ich habe nur ein Problem mit den Leuten, die die anderen kritisieren.“

Uli Hoeneß: „Mir schmeckt das Zeug nicht“

Im Gespräch mit ZDF-„Sportstudio“-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (56) verriet der meinungsstarke Ex-Manager, der heute Ehrenpräsident des FC Bayern ist, auch, dass er selbst bereits vegetarische Fleischersatzprodukte gekostet habe. Sein Fazit? „Mir schmeckt das Zeug nicht, weil da überall das drin ist, was in einer Nürnberger Bratwurst nicht drin sein darf, nämlich Stabilisatoren und Geschmacksverstärker.“

Auch bei seinem 70. Geburtstag, den Hoeneß im Januar mit einer privaten Feier zelebrieren möchte, werde er weder vegetarische noch vegane Mahlzeiten servieren. Der Grund: Er sei der Meinung, dass seine Gäste „Spaß haben sollen beim Essen“. (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.