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Zukunft weiter unklar Nagelsmann müde vom Lewandowski-Tauziehen – Klarheit bei Abwehr-Talent

Die Saison beim FC Bayern neigt sich dem Ende, entsprechend läuft die Zukunfts-Planung auf Hochtouren. Im Zentrum der Gerüchte steht weiter Robert Lewandowski, bei dem Trainer Julian Nagelsmann gerne Klarheit hätte.

Die Meister-Pflicht ist erfüllt, die anderen angestrebten Titel sind längst nicht mehr greifbar. So trudelt die erste Saison von Julian Nagelsmann (34) beim FC Bayern in den verbleibenden drei Bundesliga-Spielen ihrem Ende entgegen. Doch von einem beschaulichen Abschluss der Premieren-Spielzeit ist der Rekordmeister weit entfernt.

Zu groß ist die Personal-Debatte um die Zukunft mehrerer Stars, angeführt von den Spekulationen über einen möglichen Abgang von Rekord-Stürmer Robert Lewandowski (33). Die Querelen um den Verbleib des Polen gehen auch am Trainer längst nicht mehr spurlos vorbei, wie Nagelsmann am Freitag (29. April 2022) deutlich machte.

Julian Nagelsmann hofft auf baldige Lewandowski-Einigung

Dass die immergleichen Fragen zu Lewandowski für ihn nur noch lästige Routine sind, versuchte der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei Mainz 05 am Samstag (30. April, 15.30 Uhr/Sky) erst gar nicht zu überspielen. „Ich habe das bestimmt schon 50-mal gesagt, dass ich mir natürlich wünsche, dass er bleibt, daran hat sich diese Woche nichts geändert“, verkündete er den immergleichen Sachstand.

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Dass ein erstes Treffen von Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und Vorstandschef Oliver Kahn (52) mit Lewandowskis Berater Pini Zahavi (78) im Nobel-Restaurant am Donnerstag keinen Durchbruch brachte, lässt Nagelsmann daher nicht gerade ruhiger schlafen, wie er selbst einräumte.

„Grundsätzlich ist es immer gut, wenn man Planungssicherheit hat – in allen Bereichen des Lebens, so auch beim Stürmer“, erklärte er: „Daher würde ich mir auch wünschen, dass wir da eine Einigung erzielen.“ Wie weit sich die Parteien dafür aber noch annähern müssen oder ob es womöglich doch noch zum Bruch kommt, dürfte sich eher innerhalb von Wochen statt binnen weniger Tage klären.

Robert Lewandowski bleibt beim FC Bayern das große Thema

Lewandowski steht damit auf dem Rasen, wo er souverän auf seine insgesamt siebte Torjäger-Kanone zusteuert, ebenso im Blickfeld wie abseits des sportlichen Alltags.

Dort ist die Lage derweil deutlich umkämpfter als im Stürmer-Ranking, wo den Polen zwölf Treffer von seinem ersten Verfolger und möglichen Bayern-Nachfolger Patrik Schick (26) trennen. Zumindest Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg (53) sprach sich bereits für den Tschechen als Transfer-Kandidaten an der Säbener Straße aus.

Oder haben die Bayern-Bosse womöglich schon Alternativen in der Hinterhand? Der Austausch mit seinen Vorgesetzten sei aktuell jedenfalls besonders reizvoll, wie Nagelsmann augenzwinkernd verriet: „Wenn der Brazzo in der Tür steht, bin ich immer freudig erregt.“

Julian Nagelsmann bestätigt: Tanguy Nianzou bleibt beim FC Bayern

Während die Sturm-Besetzung weiter in der Schwebe hängt, wurden weiter hinten bereits Fakten geschaffen: Abwehr-Talent Tanguy Nianzou (19) darf sich auch weiterhin über sporadische Einsätze in München entwickeln, eine Leihe für mehr Spielzeit ist „keine Option“, wie Nagelsmann versicherte.

Der 2020 ablösefrei aus Paris verpflichtete Innenverteidiger kann in der laufenden Saison noch die 1000 Pflichtspiel-Minuten knacken und soll in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt machen. Tägliche Trainings-Duelle gegen Robert Lewandowski wären bei der weiteren Entwicklung definitiv nicht hinderlich. (bc)

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