Das Torhüter-Rätsel bei der Eintracht hat ein Ende! Pünktlich vor dem Spiel gegen den FC legt sich Frankfurt fest.
Personal beim FC-GegnerEintracht Frankfurt legt sich fest: Torwart-Entscheidung gefallen

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Michael Zetterer und Kaua Santos konkurrieren bei Eintracht Frankfurt um den Platz im Tor.
Eine aufwühlende Saison für Eintracht Frankfurt! Ein Thema kocht immer wieder hoch: das Duell im Tor zwischen Michael Zetterer (30) und Kaua Santos (22). Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und EXPRESS.de-Liveticker) haben die Hessen eine Entscheidung getroffen.
Der Brasilianer war unter dem neuen Trainer Albert Riera (43) eigentlich als Stammkeeper gesetzt. Doch Anfang März warf ihn eine Verletzung am Innenband im rechten Knie zurück. Eine besonders bittere Pille: Fast auf den Tag genau vor einem Jahr erlitt er am selben Knie einen Riss des hinteren Kreuzbandes.
Kaua Santos: Das Knie ist stabil
Seither steht Zetterer wieder im Kasten. Aber wie sieht die Zukunft aus? Für den Rest der Saison ist die Sache klar: Zetterer wird in den ausstehenden sieben Bundesliga-Partien das Tor der Eintracht hüten.
Aus dem Verein ist zu vernehmen, dass Santos’ Genesung gut verläuft. Sein Knie sei stabil und es werden keine Folgeschäden erwartet. Ein Einsatz in dieser Spielzeit ist dennoch ausgeschlossen. Das berichtet „Bild.de“.
Richtig brisant wird es aber erst jetzt: Die Frankfurter wollen zur neuen Saison wieder voll auf Santos als Nummer 1 setzen. Die Klubführung und Coach Riera sind nach wie vor absolut vom Talent des 1,96-Meter-Hünen überzeugt.
Man ist sich sicher, dass er sein gewaltiges Potenzial noch abrufen wird. Dabei hatte Santos nach einer starken Vorsaison in seinen 16 Einsätzen dieses Jahr mit einigen Wacklern zu kämpfen und schien oft nicht gefestigt. Ironischerweise passierte die Verletzung genau dann, als er sich unter Riera gefangen zu haben schien, im Heimspiel gegen Freiburg (2:0).
Für seinen Konkurrenten Zetterer, der einen Vertrag bis 2029 besitzt, ist das eine bittere Nachricht. Der ehemalige Bremer liefert mit 22 Einsätzen eine starke und verlässliche Saison ab. Er strahlt enorme Souveränität aus und leistete sich keine Patzer.
Im Gegenteil: Bei der Niederlage gegen Mainz (1:2) war er der überragende Akteur der Frankfurter. Es ist also logisch, dass die Hessen ihn auch für die Zukunft binden wollen. Offen bleibt, ob Zetterer bei dieser Konstellation bleibt. Ein Abgangswunsch ist dem Verein bisher jedenfalls nicht übermittelt worden. (red)
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