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FC-Profi hat noch WM-HoffnungNationaltrainer-Gerücht: Jetzt äußert sich Jogi Löw

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Es klingt wie ein verspäteter April-Scherz: Ghana will Ex-Bundestrainer Joachim Löw für die WM verpflichten und steht kurz vor einer Einigung – schreibt zumindest ein Portal. Wie realistisch ist das?

Um Weltmeistertrainer Joachim Löw gibt es ein überraschendes Comeback-Gerücht. Laut des Portals „ghanasoccernet“ könnte der 66-Jährige für die anstehende Fußball-WM die Nationalmannschaft Ghanas als Trainer übernehmen.

Dem Bericht zufolge steht der frühere Bundestrainer kurz davor, einen ausschließlich auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bezogenen Vertrag zu unterschreiben. Löw dementierte am Karfreitag (3. April 2026) allerdings gegenüber Sky.

Löw will sich noch „nicht in die Rente verabschieden“

Eine offizielle Bestätigung werde laut dem Bericht aus Ghana in den kommenden Tagen erwartet, zunächst müssten noch letzte Details geklärt werden. Das Portal beruft sich auf „mehrere Quellen“, die allerdings nicht näher genannt werden.

Auch deswegen waren Zweifel angebracht, dass Löw tatsächlich die „Black Stars“ aus Westafrika betreuen und seine insgesamt fünfte WM als Nationaltrainer oder Co-Trainer bestreiten wird. Löw sagte bei Sky: „Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen.“

Löw hat nach seinem Rückzug beim DFB-Team nach der EM 2021 bislang alle Job-Offerten als Chefcoach abgelehnt. Er war im Vorjahr schon als WM-Trainer für Usbekistan in Verbindung gebracht worden.

Der Verband des WM-Neulings nahm aber den früheren italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro unter Vertrag. Ganz ausschließen wollte Löw eine Rückkehr auf die Trainerbank zuletzt aber nicht.

„Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt“, hatte Löw kürzlich beim Pay-TV-Sender Sky gesagt. Falls er noch einmal einen Job antrete, gehe er aber davon aus, dass dies bei einem Nationalteam sein werde. „Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich.“

Der Trainer wurde nicht nur 2014 Weltmeister und 2017 Confed-Cup-Sieger, sondern erreichte mit Deutschland auch das EM-Finale 2008 sowie jeweils das Halbfinale bei der WM 2010, der EM 2012 und der EM 2016.

WM-Teilnehmer Ghana sucht nach einem Nachfolger für den früheren Bundesligaprofi Otto Addo, der nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft von seinen Aufgaben als Nationalcoach entbunden wurde.

Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der „Black Stars“. 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied.

In der Bundesliga dürfte unter anderem Stürmer Ragnar Ache (27) vom 1. FC Köln die ghanaische Nationaltrainer-Suche gespannt verfolgen. Unter Addo hoffte er vergeblich auf eine erste Einladung. (dpa/bc)

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