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Kollektive Kader-OhrfeigeVor FC-Duell: Dicke Luft in Frankfurt – Köln hat Trumpf

Die einen kämpfen noch ums internationale Geschäft, die anderen um den Klassenerhalt. Am Ostersonntag trifft Eintracht Frankfurt auf den 1. FC Köln. SGE-Querelen könnten dem FC in die Karten spielen.

Sieben Spieltage vor dem Saisonende liegt Eintracht Frankfurt mit 38 Zählern auf Rang 7 der Tabelle. Auf Platz 6 (Conference-League-Qualifikationsphase) sind es schon acht Punkte Rückstand. Bayer Leverkusen belegt aktuell den letzten Euro-Platz der Tabelle mit 46 Zählern.

Am Ostersonntag (5. April 2026, 17.30 Uhr/Dazn und Liveticker auf EXPRESS.de) trifft die Eintracht auf den strauchelnden 1. FC Köln (Platz 15 mit 26 Zählern). Der Eintracht hilft nur ein Sieg, um die Euro-Träume am Leben zu halten. Dem FC hilft nur ein Sieg, um den freien Fall zu stoppen.

Kölns Co-Trainer Reutershahn war lange bei der Eintracht

Was dem FC helfen könnte: Bei den Frankfurtern knirscht es unter dem neuen Trainer Albert Riera schon gewaltig. Von sieben Spielen hat er drei gewonnen, zwei unentschieden gespielt und zwei verloren. Zuletzt gab es ein 1:2 gegen Mainz.

Nach der Niederlage gab es von Riera eine kollektive Ohrfeige für seinen Kader: „Ich sage immer, dass wir Trainer den Spielern alles beibringen können, aber am Ende zählt die Qualität. Es wird schwierige Entscheidungen geben.“ Gemeint ist ein Totalumbruch im Sommer!

Zehn Profis sollen die Eintracht verlassen: der Ex-Kölner Ellyes Skhiri, Hugo Larsson, Mo Dahoud, Nathaniel Brown, Nnamndi Collins, Elias Baum, Fares Chaibi, Michy Batshuayi, Elye Wahi (aktuell ausgeliehen) und Jean-Matteo Bahoya. 

Mario Götze wurde zuletzt von Riera kaltgestellt, saß beim 0:0 gegen St. Pauli und beim 1:0 gegen Heidenheim nur auf der Bank. Gegen Mainz gehörte er nicht zum Kader. Riera erklärte nach der Niederlage, dass Götze die Nicht-Nominierung verstanden habe, weil er andere Spieler benötigte: „Jetzt war er draußen, vielleicht ist er im nächsten Spiel wieder drin. Und das gilt für alle Spieler.“ Am 1. April haben die Bosse Götzes auslaufenden Vertrag bis 2028 verlängert.

Nicht nur der Umgang mit Götze und die Qualitätsdebatte sorgen für Irritationen. Rieras Auftritte in der Öffentlichkeit werden heiß diskutiert. Zu Beginn versuchte er, seine Spieler mit seltsamen Sätzen zu motivieren: „Ich werde ihnen morgen sagen: ‚Wir springen da vom Balkon‘, und sie werden springen. Sie werden es glauben.“ Oder: „Ich versuche, die Spieler davon zu überzeugen, dass sie die Besten sind, die Stärksten, die Schnellsten, die Schönsten. Das ist Überzeugung, ein Selbstvertrauen, und das ist es, was wir schaffen wollen.“

Mittlerweile sickert eher durch, dass er es nicht geschafft hat, seine Spieler zu überzeugen. Zwischen Mannschaft und Trainer soll die Stimmung nicht die beste sein. Neun Spieler der Eintracht waren in der Länderspielpause mit ihren Mannschaften unterwegs. Den verbliebenen Profis hat der Trainer in der Länderspielpause sieben Tage (!) am Stück freigegeben. Ob es Abstand benötigte oder ob Riera damit seine Spieler besänftigen wollte, ist unklar.

Der FC hat mit René Wagner auch einen neuen Trainer. Er überstrapazierte seine Spieler in der Länderspielpause auch nicht. Das Wochenende war frei, auch am Donnerstag (2. April) wurde nicht trainiert. Lockerheit soll einkehren.

Einer, der die Eintracht bestens kennt, soll auch zu einem Kölner Erfolg beitragen: der neue Co-Trainer Armin Reutershahn (66). Er soll mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zum FC-Trumpf werden. Von 2004 bis 2009 trainierte er mit Friedhelm Funkel (72) die Frankfurter. Von 2016 bis 2021 war er erneut dort, dieses Mal als Co-Trainer von Niko Kovac und Adi Hütter. Mit Kovac gewann Reutershahn 2018 den DFB-Pokal für Frankfurt. Jetzt will er mit dem FC die Gastgeber ärgern.

Zuschauer beim FC-Renntag verfolgen das Geschehen auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch.

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