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Nach DFB-SpielBundesliga-Profi verrät Details zu Addo-Aus: „Auf einmal kam eine Nachricht“

Otto Addo wurde nach der Pleite gegen Deutschland als Nationaltrainer Ghanas entlassen. Die Spieler erfuhren das nicht persönlich, sondern per WhatsApp.

Diese Nachricht erreichte nicht nur Bundesliga-Profi Derrick Köhn (27, Union Berlin) völlig unvorbereitet!

Direkt im Anschluss an die 1:2-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Deutschland war die Zeit von Ghanas Nationalcoach Otto Addo (50) abgelaufen. Der Fußballverband machte kurzen Prozess, eine Entscheidung, die das Team komplett überraschte.

Köhns emotionale Worte für Addo: „Ein besonderer Mensch“

Besonders schmerzlich ist, wie die Mitteilung überbracht wurde: Das Team erfuhr von der Entlassung nicht in einem persönlichen Gespräch, sondern durch eine simple WhatsApp-Nachricht! Das berichtet „bild.de“.

„Das war so eine Stunde, anderthalb Stunden nach dem Spiel. Auf einmal kam eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe“, beschreibt Köhn den unfassbaren Ablauf. Zu diesem Zeitpunkt waren die Spieler bereits nicht mehr zusammen. „Wir waren alle mit Familien und Bekannten unterwegs, jeder war verstreut“, sagt der Fußballer. „Wir waren alle schon ein bisschen geschockt.“

Die Entlassung trifft Köhn auf einer persönlichen Ebene sehr. Sein großer Mentor war Addo, der ihm den Weg ins Nationalteam ebnete. Ihre Beziehung hat eine spezielle Note, weil beide eine deutsche Herkunft teilen und sich häufig auf Deutsch unterhalten. „Für mich ist es natürlich sehr traurig. Ich bin durch ihn in die Nationalmannschaft gekommen“, erläutert Köhn und ergänzt: „Er ist ein besonderer Mensch, ich bin ihm ein Leben lang dankbar.“

Letztendlich war die sportliche Statistik entscheidend: Eine Serie von vier Niederlagen und eine Ausbeute von lediglich acht Siegen in 22 Spielen seit seinem Comeback im März 2024 waren für den Verband nicht genug. Addo selbst hatte die Situation wohl kommen sehen. Schon vor dem Spiel gegen Deutschland äußerte er: „Mein Job ist immer in Gefahr.“

Trotz der Enttäuschung richtet Köhn den Blick schon wieder in die Zukunft. „Ich hoffe, dass wir mit Ghana einen neuen guten Trainer bekommen, der dann bei der Weltmeisterschaft versucht, ein großes Turnier zu spielen“, meint der 27-Jährige.

Die Herausforderungen sind groß: „Mit England und Kroatien sind es zwei Brocken, die auf uns zukommen.“ Zum dritten Kontrahenten meint er: „Bei Panama bin ich ehrlich, die kenne ich nicht so, habe ich nicht so auf dem Schirm.“ Das Vorhaben ist eindeutig: „Wir wollen versuchen, der Nation Ghana einfach Freude zu bereiten.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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