2022 verließ Salih Özcan den 1. FC Köln für fünf Millionen Euro Ablöse, beim BVB endet sein Vertrag im Sommer. Das heizt die Spekulationen über seine Zukunft an.
Köln-Gerüchte abgekühltEhemaliger FC-Liebling jetzt bei Gladbach im Blickfeld

Beim 1. FC Köln wünschen sich viele Fans seine Rückkehr, doch die nächste Karriere-Station könnte FC-Eigengewächs Salih Özcan (28) auch zum Erzrivalen verschlagen.
Die „Rheinische Post“ brachte am Karfreitag (3. April 2026) den 28-maligen türkischen Nationalspieler als möglichen Nachfolger von Rocco Reitz (23) bei Borussia Mönchengladbach ins Spiel.
Salih Özcan auch aus der Türkei umworben
Der Abgang des Vize-Kapitäns spült im Sommer rund 20 Millionen Euro in die klammen Kassen. Weil aber nicht einmal die Hälfte der Summe in Transfers investiert werden kann, sind ablösefreie Zugänge für Gladbach grundsätzlich besonders interessant.
Nachdem klar ist, dass sein Vertrag bei Borussia Dortmund am Saisonende nach vier Jahren ausläuft, ist Özcan bei mehreren Schnäppchen-Jägern auf der Beobachtungsliste weiter nach oben gerückt – vorausgesetzt, er macht massive Abstriche beim Gehalt.
Zwischen vier und fünf Millionen Euro soll der jahrelang beim FC ausgebildete Ehrenfelder beim BVB kassieren. Mögliche Angebote aus Köln oder Mönchengladbach würden deutlich darunter liegen.
Die besten finanziellen Aussichten hätte Özcan wohl noch in der Türkei, wo immer wieder die Istanbuler Klubs als Interessenten gehandelt werden. Aktuell positioniert sich hier laut der Tageszeitung „Milliyet“ vor allem Besiktas.

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Salih Özcan kam beim BVB nie dauerhaft über die Rolle als Ersatzspieler hinaus.
Beim FC waren die Gedanken an eine Rückhol-Aktion nie so präsent wie im vergangenen Jahr. Nach dem Aufstieg stand ein Kader-Umbruch vor der Tür, der seinerzeit als Sportdirektor tätige Thomas Kessler (40) sagte auf Nachfrage über Özcan: „Er ist ein sehr, sehr interessanter Spieler und ein guter Junge.“
Einen Monat später ließ Kessler die Spekulationen dann aber wieder merklich herunterköcheln, als er präzisierte: „Wir als FC sind nicht in Gesprächen mit Salih Özcan, nur ich als Privatperson Thomas Kessler.“ Seitdem kühlte das Thema am Geißbockheim merklich ab, das mögliche Interesse aus Gladbach dürften FC-Fans aber wieder mit Interesse verfolgen.

