„Doppelpass“ Schiri gesteht unglaublichen VAR-Fehler bei BVB-Sieg – Effenberg fassungslos

Sport1-Experte Stefan Effenberg in der Runde beim Doppelpass.

Stefan Effenberg echauffiert sich am Sonntag (30. Oktober 2022) in der Runde beim Sport1-„Doppelpass“ über die Leistung des VAR.

Im „Doppelpass“ auf Sport 1 wurde die Situation des nicht gegeben Elfmeters vom Frankfurt-Spiel nochmal heiß diskutiert. Die Anwesenden waren sich einig, dass der VAR in der Situation komplett versagt hat.

Im Sport1-„Doppelpass“ war am Sonntag (30. Oktober 2022) Schiedsrichter Sascha Stegemann (37) per Video zugeschaltet und hat für so einige Verwunderungen in der Runde gesorgt. Der 37-Jährige hat sich nochmals zu dem nicht gegebenen Elfmeter beim Frankfurt-Spiel geäußert.

In der Runde erklärte der Unparteiische: „Man muss konstatieren, dass wir am Ende des Tages eine Fehlentscheidung getroffen haben.“ Sport1-Experte Stefan Effenberg (54) hatte für die Entscheidung seitens des Schiedsrichters völliges Unverständnis.

Schiedsrichter Stegemann: „Entscheidenden Kameraperspektiven wurden nicht berücksichtigt“

„Dass Robert Kampka (Video-Aisstent-Referre beim Spiel Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt, Anm. d. Red.) das nicht sieht und in der Situation dann nicht Sascha Stegemann hilft, ist für mich absolut unverständlich. Einen klareren Elfmeter hat es, glaube ich, in dieser Saison und wahrscheinlich auch in der letzten nicht gegeben“, echauffierte sich der 54-jährige.

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Auch der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt (55) sowie ARD-Kommentator Tom Bartels (57) verstanden nicht, wie man in solch einer Situation mithilfe des VAR eine Fehlentscheidung treffen könne.

Für einen Aufreger in der Sendung sorgte Stegemann noch selbst, als er erklärte, wie der Video-Assistent-Referee in der angesprochenen Situation vorgegangen sei: „Gestern lag der Fehler eben darin, dass man sich die vier Kameraperspektiven angeschaut hat und die entscheidende am Ende nicht berücksichtigt wurde.“

Sport1-Experte Effenberg: „Ich verstehe den Unmut der Frankfurter“

Das stieß auf großes Unverständnis in der Experten-Runde. Effenberg äußerte sich weiter: „Sascha Stegemann hat ja den Anspruch, die Situation selber zu erkennen. Das hat er nicht getan – jetzt habe ich die Hilfe aus Köln und die kommt nicht. Das ist eine Katastrophe und ich verstehe absolut den Unmut auch der Frankfurter.“

Der ehemalige Bayern-Profi ging sogar so weit, dass man einen siebenjährigen Jungen dort hinstellen könne und dieser die Elfmeter-Situation erkennen würde.

Stegemann stellte am Ende noch klar, dass der VAR zwar auf alle Kameraperspektiven Zugriff hatte, jedoch die richtigen nicht angeschaut wurden. Dabei sollte man meinen, dass gerade dieser die richtigen Einstellungen auf solche Situation finden sollte.

Wie die Situation nun aufgearbeitet wird, ist bisher noch unklar. Jedenfalls sind sich die Anwesenden einig, dass der Einsatz des VAR nach wie vor der richtige Weg ist, auf welche Art jedoch nochmal stark überarbeitet werden müsse.  (fr)

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