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Nach jahrelanger Verweigerung Deswegen droht dem BVB und den Bayern eine Geldstrafe durch die DFL

Jude Bellingham spielt einen Pass.

Jude Bellingham (r.) und Leon Goretzka beim Spiel des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund (2:2) am 8. Oktober 2022.

Den deutschen Top-Teams Borussia Dortmund und Bayern München droht eine Geldstrafe durch die DFL. Beide Vereine werden erneut nicht an der „Virtuellen Bundesliga“ im E-Sport teilnehmen. 

Am Mittwoch (15. November 2022) startet die „Virtuelle Bundesliga“ (VBL) in ihre mittlerweile fünfte Saison der „Club Championship“. Doch wie auch in den letzten Jahren werden wieder zwei große Vereine im Aufgebot der E-Sport-Liga fehlen. 

Unter den 29 Teams aus ganz Deutschland vermissen die Fans nämlich die Bundesliga-Spitzenklubs Borussia Dortmund und den FC Bayern München.

DFL: E-Sport Verweigerer werden zur Kasse gebeten

Beide Vereine haben in der Vergangenheit oft betont, dass kein großes Interesse daran besteht, eine E-Sport-Mannschaft aufzubauen. Deswegen droht den Klubs jetzt eine Geldstrafe durch die DFL.

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Diese möchte die Gaming-Liga weiter ausbauen und macht deswegen die Teilnahme ab 2023 für alle Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga verpflichtend. Neben dem BVB und Bayern München fehlen bisher beispielsweise auch der SC Freiburg oder Union Berlin. 

Werder Bremens E-Sport-Beauftragter Dominik Kupilas sagte gegenüber dem „Bayrischen Rundfunk“ dazu: „Vereine, die nicht an der Virtual Bundesliga teilnehmen, bekommen eine Strafe, die sie zahlen müssen. Und vielleicht wird es ja sogar irgendwann mal zum A-Kriterium.“

Sollte es durch die DFL zum sogenannten A-Kriterium gemacht werden, würde das bedeuten: Alle 36 Profi-Teams aus den oberen zwei Ligen Deutschlands brauchen ein eigenes E-Sport-Team, ansonsten gibt es keine Lizenz für die reale Bundesliga. 

FC Bayern: Sponsoren-Vertrag mit Konami bringt viel Geld 

Einer der Gründe dafür, wieso der FCB nicht an der VBL teilnimmt, ist ein Sponsoren-Vertrag mit dem japanischen Spiele-Entwickler „Konami“. Dieser steht nämlich in direkter Konkurrenz mit DFL-Partner „Electronic Arts“ aus Kanada, der für die Ausführung der „Virtuellen Bundesliga“ in FIFA 23 zuständig ist.

Die Münchener bekommen für den Exklusiv-Vertrag rund fünf Millionen Euro – dafür muss der Rekordmeister jedoch an der „eFootball.Pro League“ von Konami teilnehmen. Eine Geldstrafe durch die DFL wäre also angesichts der satten Sponsoren-Einnahmen durchaus zu verkraften. 

Borussia Dortmund hat zwar sogar einen Vertrag mit EA, doch laut den Verantwortlichen im Verein soll die Nähe zu physischem Fußball weiter fortgeführt werden. Der Verein hat sich „bewusst dafür entschieden, beim Thema eFootball einen eigenen Weg zu gehen.“

Ob die fehlenden Vereine ab der nächsten Saison im Jahr 2023 dann ein eigenes Team an den Start schicken, um eine Geldstrafe abzuwenden, bleibt vorerst offen. (buc)

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