Der Spionage-Skandal rund um den FC Southampton könnte auch negativen Einfluss auf den 1. FC Köln haben.
Wegen DownsKostet England-Skandal den FC Millionen?

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Damion Downs spielte in der Rückrunde leihweise für den Hamburger SV.

Ein Skandal aus England mit Auswirkungen auf den 1. FC Köln? Das könnte tatsächlich passieren!
Der FC Southampton wurde aufgrund einer Spionage-Affäre hart bestraft und vom Aufstiegs-Finale der Playoffs in die Premier League ausgeschlossen. Southampton habe „mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine“ eingeräumt, teilte die EFL mit. Zudem erhielt der Klub eine Rüge in Bezug auf sämtliche erhobenen Vorwürfe.
Damion Downs kehrt vorerst zu Southampton zurück
Zu den „Saints“ war Damion Downs (21) vor etwa einem Jahr vom 1. FC Köln gewechselt. Der US-amerikanische Nationalspieler (sechs Länderspiele) hatte in der Saison 2024/25 mit zehn Toren und fünf Vorlagen maßgeblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg der Kölner. Doch statt diese Statistik am Geißbockheim weiter ausbauen zu wollen, entschied sich Downs für eine Luftveränderung.
Somit ging es im Sommer 2025 für ihn für acht Millionen Euro Sockelablöse in die zweite englische Liga nach Southampton. Mit Bonuszahlungen hätte diese Summe auch noch steigen können – aber daraus wird wohl erstmal nichts!
Downs erzielte in nur 14 Einsätzen keinen einzigen Treffer, wurde im Januar an den Hamburger SV verliehen (zwölf Spiele, kein Tor). Und auch durch den verpassten Aufstieg durch den Spionage-Skandal geht dem FC Geld durch die Lappen. Der „Schaden“ ist hoch, denn im Aufstiegsfall hätten die Kölner weitere Kohle verdient, vielleicht sogar eine Millionen-Summe.
Auch für Downs selber ist der Skandal bitter: Wäre Southampton aufgestiegen, hätte sich der 21-Jährige nach seiner Rückkehr wohl nicht nur in der Premier League beweisen dürfen, sondern auch einen deutlich besser dotierten Vertrag erhalten.
Downs absolvierte in seiner FC-Zeit insgesamt 42 Pflichtspiele für die Profis (13 Tore und sechs Vorlagen), zuvor spielte er auch für die U21, U19 und U17. 2020 kam er aus der Jugend des FC Ingolstadt ans Geißbockheim.
