Chelsea will Dortmund-Torjäger 175 Millionen für Haaland – wird der BVB nun schwach?

Dortmunds Torschütze Erling Haaland feiert das Tor zum 0:2 gegen RB Leipzig.

Erling Haaland feiert sein Tor im DFB-Pokal-Finale am 13. Mai. Folgen weitere Treffer im BVB-Trikot?

Erling Haaland ist ein sehr begehrter Stürmer. Noch hat Borussia Dortmund den Norweger unter Vertrag. Doch mit dem FC Chelsea macht nun ein Riese auf dem Transfermarkt offenbar richtig Druck.

London. Bahnt sich da doch noch der größte Transfer des Sommers an? Und verliert Borussia Dortmund nach Jadon Sancho (21) den nächsten Star? Nach Informationen der englischen Zeitung „Mirror“ will der vom Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel (47) trainierte FC Chelsea Torjäger Erling Haaland (20) auf die Insel locken. Die Zahlen, die gehandelt werden, sind schwindelerregend.

Chelsea soll angeblich bereit sein, 175 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer zu zahlen. Das wäre die zweithöchste Summe, die nach dem Transfer Neymars (29, wechselte 2018 für 222 Millionen aus Barcelona nach Paris) je für einen Profifußballer über den Tisch gehen würde. Haaland soll sich eine Zukunft bei Vereinen wie Chelsea, Real Madrid oder Manchester City durchaus vorstellen können. Aber auch schon in diesem Sommer?

Ein britischer Transfer-Experte erklärte in einem Podcast sogar, dass sich die Blues mit dem BVB-Torjäger bereits auf einen Wechsel verständigt haben sollen. Auch das englische Boulevard-Blatt „The Sun“ schrieb von einer Einigung.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bleibt noch ganz gelassen

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58) sieht die Zukunft des Norwegers, der seit Januar 2020 beim BVB spielt, erst einmal weiterhin in Dortmund. „Es hat sich nichts geändert. Wir planen mit Erling für die neue Saison“, sagte Zorc der „Bild“. Aber kann es sich die Borussia leisten, auf rund 100 Millionen Euro Transfer-Erlöse zu verzichten?

Denn: Der begehrte Mittelstürmer hat beim deutschen Pokalsieger noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 75 Millionen Euro für 2022 beinhalten soll. Spätestens in einem Jahr hätte der BVB das Heft des Handelns also nicht mehr in der eigenen Hand. Der norwegische Nationalspieler hat für die Dortmunder in 43 Bundesliga-Spielen 40 Tore erzielt.

Unter Marco Rose kam Erling Haaland in Salzburg nicht zum Zug

Am 12. Juli wird Haaland zum ersten Training unter Neu-Trainer Marco Rose (44) in Dortmund erwartet. Beide kennen sich bereits aus Salzburger Zeiten, nur war die Zusammenarbeit da noch nicht so erfolgreich. Als Haaland im Januar 2019 aus Molde zu Red Bull wechselte, war er zunächst verletzt.

Marco Rose als Trainer von RB Salzburg mit seinem damaligen Spieler Erling Haaland.

Marco Rose arbeitete bereits in Salzburg (hier ein Bild vom 14. April 2019) mit Erling Haaland zusammen.

„Wir mussten ihn erst mal aufbauen. Er musste sich an das neue Spielsystem gewöhnen. Wir waren damals sehr erfolgreich, hatten unter anderem Munas Dabbur, Patson Daka, der jetzt zu Leicester geht. Ein richtig gut besetzter Sturm, das war nicht einfach für Erling“, erinnert sich Rose.

Als Rose im Sommer zu Gladbach ging und von Jesse Marsch (47) beerbt wurde, ging der Haaland-Stern auf. 24 Pflichtspieltreffer gelangen dem Norweger. „Nachdem Trainer Rose dann weg war, und er endlich spielen durfte“, sagt Rose rückblickend schmunzelnd. Und nun? „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir so einen Spieler hier bei uns im Verein haben." Bis zum 31. August könnte ein Transfer noch über die Bühne gehen.

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