Die Zeichen stehen auf Trennung! Obwohl eine Vertragsverlängerung bei Julian Brandt als ausgemachte Sache galt, wird der Mittelfeld-Star Borussia Dortmund überraschend verlassen.
Bestätigung nach FC-SpielÜberraschende Entwicklung bei BVB-Star Julian Brandt
Aktualisiert
Julian Brandt verabschiedet sich vom BVB. Eine Vertragsverlängerung galt eigentlich als so gut wie sicher. Nun aber steht die Trennung zwischen dem 29-Jährigen und Borussia Dortmund bevor. Das widerspricht den monatelangen Plänen der Vereinsführung.
Seit 2019 ist der Mittelfeld-Regisseur bei der Borussia, der dienstälteste Akteur ist gleichzeitig Topverdiener. Allerdings passen Bezahlung und Darbietung zu häufig nicht zusammen. Über die neue Tendenz im Umgang mit dem auslaufenden Vertrag berichtete die „Sport Bild“ am Samstag (7. März 2026) nur Stunden vor dem Bundesliga-Gastspiel der Dortmunder beim 1. FC Köln.
Julian Brandt zwischen Genie und Totalausfall
Nach dem 2:1-Erfolg der Schwarz-Gelben bestätigte BVB-Boss Lars Ricken den Abschied. „Es ist einfach so, dass es Gespräche gegeben hat und man sich dann eben einig war, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, sagte Ricken bei Sky: „Ich glaube, wir können nur Dankbarkeit für ihn haben, er hat sieben Jahre bei uns gespielt. Er wurde auch immer mal kritisch gesehen, heute hat er auch wieder eine Torvorlage gemacht.“
Ricken erklärte aber auch, was ein Grund für die Trennung nach Saisonende gewesen sein könnte. „Er wird jetzt auch in ein paar Wochen 30, wir können uns ein bisschen neu orientieren“, sagte er. Man gehe „mit ganz viel Wertschätzung auseinander, aber wie gesagt: Es ist auch für beide Seiten jetzt nochmal eine Chance.“
Mit zehn Toren und zwei Assists in 31 Pflichtspielen steht Brandt sinnbildlich für das Auf und Ab in Dortmund. An herausragenden Tagen ist er einer der entscheidenden Faktoren, brilliert auf dem Feld und versetzt die Fans in Ekstase. Auch in dieser Saison waren wieder wichtige Tore dabei.
Doch es gibt zu häufig auch die andere Seite. Bei der 1:4-Klatsche in den Champions-League-Playoffs bei Atalanta Bergamo war er kein Faktor, als es galt, sich gegen das Aus zu stemmen. Brandt wurde nach schwachen 60 Minuten ausgewechselt.
Bei der 2:3-Niederlage gegen Bayern war Brandt erst in der Schlussviertelstunde als Joker gefragt. Dass er beim letzten Anlauf der Dortmunder um die Meisterschafts-Chancen nur eine Nebenrolle spielte, passt zu seiner inkonstanten Rolle beim BVB.
Angeblich ist Brandt persönlich bereit für einen neuen Karriereschritt. Schon seit einiger Zeit kursiert die Spekulation, dass Aston Villa aus der englischen Premier League starkes Interesse an dem deutschen Kreativspieler hat.
Dabei verfolgte man bei seiner vorherigen Vertragsunterzeichnung 2023 ein völlig anderes Ziel: Im Anschluss an den Weggang von Vereinsikone Marco Reus (36/zu LA Galaxy) war für 2024 geplant, Brandt als das neue Gesicht von Borussia Dortmund zu etablieren. Das hätte bedeutet: mehr Führungsrolle, größere Außenwirkung und mehr Einfluss.
Zur Stärkung seiner Position ernannte ihn der frühere Coach Nuri Sahin (37/Basaksehir) für die Spielzeit 2024/25 sogar zum stellvertretenden Kapitän. Aber auch diese Episode verdeutlicht Brandts Inkonstanz. Er gab die Rolle des zweiten Spielführers an Nico Schlotterbeck (26) weiter, um die wackligen eigenen Leistungen zu stabilisieren. Jetzt steht nach sieben Jahren beim BVB ein neuer Karriere-Schritt an. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


