Sami Khedira wurde Weltmeister mit Deutschland, sein jüngerer Bruder Rani will sich seinen Traum von einer WM-Teilnahme nun mit Tunesien erfüllen. Sein Verbandswechsel ist inzwischen offiziell.
Auch beim DFB gehandeltWeltmeister-Bruder wechselt Nationalteam und hofft auf WM
Rani Khedira (32) gehört bei Union Berlin seit Jahren zu den tragenden Säulen, im verhältnismäßig hohen Alter startet der Mittelfeldspieler jetzt auch noch seine Laufbahn als Nationalspieler.
Der Bruder von Deutschlands Weltmeister Sami Khedira (38) wird künftig für die Nationalelf von Tunesien auflaufen. Das ist das Herkunftsland von Papa Khedira.
Tunesien trifft bei WM 2026 auf die Niederlande
Die offizielle Verkündung erfolgte am Mittwochabend (4. März 2026) durch den tunesischen Fußballverband (FTF) auf Social Media. Davor hatte das Fußballgericht der Fifa dem Wechsel der sportlichen Staatsangehörigkeit formell zugestimmt.
Der Verband unterstrich den „unerschütterlichen Wunsch des Spielers, für Tunesien spielen zu wollen“ und hieß Khedira herzlich in der „tunesischen Fußballfamilie willkommen“. Seine Spielberechtigung ist ab sofort gültig. Das berichtet der „Kicker“.
Für Khedira dürfte damit auch der Traum von einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft wahr werden. In seinen jungen Jahren war er für die deutschen Nationalteams von der U-15 bis zur U-19 aktiv.
Der Sprung in die A-Nationalmannschaft blieb ihm, anders als seinem jüngeren Bruder (77 Einsätze), allerdings versagt. Über die Jahre war Rani Khedira immer mal wieder beim DFB gehandelt worden, gerade als er mit Union sogar Champions League spielte. Für eine Nominierung reichte es allerdings nie.

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Rani Khedira (r.) gehört zu den erfahrensten Spielern der Bundesliga. Auf diese Qualitäten freut sich nun die tunesische Nationalmannschaft.
Seine gewaltige Erfahrung aus bislang 278 Partien in der Bundesliga stellt Khedira jetzt den „Adlern von Karthago“ zur Verfügung. Vorangegangen war diesem Schritt ein Treffen in Berlin, bei dem Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi, dessen deutscher Co-Trainer Michael Hefele und Khediras Vertreter die letzten Details regelten.
Sein Debüt im Trikot Tunesiens könnte schon bald folgen. Für Ende März sind Freundschaftsspiele gegen Haiti und Kanada angesetzt. Khedira will sich hier direkt für einen Platz im 26-köpfigen WM-Kader empfehlen. In Gruppe F trifft Tunesien auf Japan und die Niederlande sowie auf einen Sieger der noch ausstehenden Playoffs. (red)
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