Der 1. FC Köln hat unter Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler zahlreiche Leihdeals umgesetzt. Die Frage ist: Welche Spieler haben eine längere Zukunft im Klub? Ein Leih-Profi hat jetzt untermauert, dass er unbedingt bleiben will.
30 Millionen im Sommer?FC-Leihspieler untermauert: „Will unbedingt bleiben!“
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Am Dienstag (3. März 2026) sprach Trainer Lukas Kwasniok (44) nach dem Training länger mit seinem Verteidiger Cenk Özkacar (25). Der Coach sieht in ihm nicht nur „eine Maschine vor dem Herren, sein Körper ist ein einziger Muskel“. Er schwärmte zuletzt auch von den Qualitäten des Türken, die besonders im Abstiegskampf zählen.
„Was er uns im Alltag gibt, ist ein klassischer Fall von Cenk-Abi! Immer Tam gaz – das bedeutet im Türkischen Vollgas. Er hat ein brutales Herz, ist ein extrem offener Mensch, der viele Stationen hinter sich hat. Er muss auch Gras fressen. Er ist einfach ein Vorbild, was Einsatz, Bereitschaft und Haltung angeht“, sagte Kwasniok.
Cenk Özkacar will in Köln bleiben und lobt Austausch mit Kwasniok
Die Frage ist: Hat Cenk eine Zukunft am Geißbockheim? Unter Sportchef Thomas Kessler (40) wurden zahlreiche Leih-Deals umgesetzt. Zieht der FC alle Klauseln im Sommer (Hauptvoraussetzung ist natürlich der Klassenerhalt), müsste Kessler rund 30 Millionen Euro locker machen!
Die Posten im Einzelnen: Jahmai Simpson-Pusey (20, Manchester City: acht bis zehn Millionen Euro), Felipe Chavez (18, FC Bayern München: fünf bis sechs Millionen Euro), Jakub Kaminski (23, VfL Wolfsburg: 5,5 Millionen Euro), Kristoffer Lund (23, Palermo FC: zwei Millionen Euro) und Cenk Özkacar (24, FC Valencia: zwei Millionen Euro). Zudem gibt es eine Kaufpflicht bei Tom Krauß (24, FSV Mainz: 3,5 Millionen Euro).
Özkacar hat jetzt klar den Wunsch geäußert, beim FC zu bleiben! „Ja, ich will unbedingt hierbleiben. Ich bin sehr glücklich im Verein, die Organisation ist top und ich fühle mich mit meiner Frau auch sehr wohl in der Stadt.“ Doch er weiß: „Es ist jetzt noch ein wenig früh, um über die Zukunft zu sprechen. Wir haben noch eine große Aufgabe zu erledigen. Erst einmal müssen wir was auf dem Feld zeigen, dann können wir über die Zukunft sprechen.“
Und was hat Kwasniok mit ihm nach dem Training besprochen? Özkacar verrät: „Wir haben über die Einheit gesprochen, was ich in manchen Momenten besser machen kann. Der Trainer ist immer da, er versucht uns immer zu helfen und uns etwas beizubringen. Ich bin froh, dass ich einen guten Austausch mit ihm habe.“
Ob der Abwehrspieler Teil des Kölner 30-Millionen-Pakets im Sommer wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Bei erfolgreichem Klassenerhalt spricht eigentlich nicht viel dagegen.



