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50/50-EntscheidungErste Neuer-Zweifel – was das für Urbig bedeutet

Wie geht es mit Manuel Neuer? Was lange ein Selbstläufer schien, wird nun angeblich zur Zitterpartie.

Die Verlängerung von Manuel Neuer (39) schien beim FC Bayern zwischenzeitlich nur noch Formsache. Doch mittlerweile hat sich das Blatt etwas gewendet. Im Verein wachsen die ersten Bedenken, ob die Legende im Tor nach diesem Sommer wirklich weitermacht.

Bislang hat Neuer den Bayern-Bossen noch nicht verraten, ob er seinen Kontrakt, der am 30. Juni 2026 endet, noch einmal ausdehnen will. Ein Termin für ein klärendes Gespräch wurde festgelegt. In der Länderspielpause Ende März, um Neuers 40. Geburtstag am 27. März herum, möchten die Parteien miteinander reden. Bis zu diesem Zeitpunkt will der Keeper in sich gehen und auf seinen Körper hören. Das berichtet „bild.de“.

Jonas Urbig als Neuer-Nachfolger? Das denken die Bayern-Bosse

Aus dem nahen Umfeld des Torwarts heißt es, die Würfel seien noch nicht gefallen. Die Chancen, dass er seine Karriere fortsetzt, werden auf 50 zu 50 beziffert. Lange sah es so aus, als wäre eine Vertragsverlängerung ein reiner Selbstläufer, denn Neuer zeigt konstant gute Leistungen. Hin und wieder bremst ihn allerdings sein Körper aus. Kürzlich erst hatte sich Neuer beim 3:0-Sieg in Bremen einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen.

Für den Fall eines Abschieds sehen sich die Verantwortlichen um Max Eberl (52) und Christoph Freund (48) bestens gerüstet. Dieses Szenario habe man intern schon diskutiert, heißt es.

Die Strategie für die Zeit nach der Ära Neuer: Jonas Urbig (22) soll dann tatsächlich die Chance als neue Nummer eins bekommen. Experten wie Didi Hamann (52) hatten in der Vergangenheit Zweifel geäußert, ob die Bayern dem Ex-FC-Profi diese Rolle wirklich zutrauen. Urbig war im Januar 2025 vom 1. FC Köln gekommen, hat seitdem 22 Pflichtspiele für die Bayern bestritten.

Ungeklärt sei nur noch, wer die Nummer zwei wird. Alexander Nübel (29), momentan an den VfB Stuttgart verliehen, ist als Backup für Urbig nicht eingeplant. Anstatt ihn erneut zu verleihen, soll der Keeper im Sommer zu Geld gemacht werden. Der VfB kann sich das Gesamtpaket aus Gehalt und Transfersumme nicht leisten, doch Vereine aus der Premier League sollen angeblich Interesse haben.

Mit Daniel Peretz (25) ist noch ein Keeper nach England zum FC Southampton ausgeliehen. Er wird ebenfalls nicht als unverkäuflich angesehen, allerdings würde die Rolle des Ersatzmanns hinter Urbig seinen Ambitionen nicht genügen. Die Zukunft von Sven Ulreich (37), dessen Kontrakt im Sommer endet, ist ebenso unklar. Es könnte sogar sein, dass die Kumpels Neuer und Ulreich ihre Handschuhe gemeinsam an den Nagel hängen. In diesem Szenario würde Bayern vermutlich einen routinierten zweiten Keeper holen.

Die Vorkehrungen für eine Zukunft ohne die Torwart-Legende sind also getroffen. Fest steht aber auch: Sein Abschied würde bedeuten, dass einer der legendärsten Spieler der #KClub-Geschichte die Münchner verlässt. Er holte für den FC Bayern über 30 Titel, darunter die unglaubliche Zahl von zwölf deutschen Meisterschaften und zweimal den Henkelpott in der Champions League. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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