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Kuriose Szene in der NachspielzeitLord entschuldigt sich für Fortuna-Panne

Louis Lord ärgert sich und zieht eine Grimasse.

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So wie hier im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg hätte sich Düsseldorf-Torhüter Louis Lord sicher auch gegen Duisburg geärgert, wenn sein Fehler bestraft worden wäre.

Da mussten die Düsseldorf-Fans noch einmal ordentlich zittern! Torhüter Louis Lord hat sich nach der Partie für seinen kuriosen Aussetzer entschuldigt.

Der wohlverdiente Derbysieg war eigentlich schon längst eingetütet, die Fortuna-Fans bereit zum Feiern. In der sechsten und auch letzten Minute der Nachspielzeit mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer dann aber noch einmal so richtig zittern.

Der Grund: Torhüter Louis Lord (22) sorgte mit einem Flüchtigkeitsfehler für einen indirekten Freistoß. Weil der Keeper die Kugel erst auf den Boden legte und anschließend hektisch wieder aufnahm, entschied Schiedsrichter Patrick Schwengers schnell auf indirekten Freistoß.

Louis Lord: „Hatte einen Puls von 200“

Aus rund 16 Metern hatte Duisburg plötzlich die große Chance auf den Ausgleich in letzter Sekunde. Mit Mann und Maus stellten sich die Düsseldorfer in die Mauer. Der anschließende Gewaltschuss von Casar kam jedoch zu zentral, wodurch Lord den Ball sogar festhalten konnte.

Diesmal gab er ihn auch nicht mehr her. Wenige Sekunden später ertönte der erlösende Schlusspfiff. Die Fortuna gewann mit 2:1. Der Torhüter erklärte die Situation nach der Partie: „Ich habe ihn nicht gesehen. Dann hat ein Spieler von uns geschrien und ich habe mich auf den Ball geworfen. Ich wollte ihn nicht wegstochern, auch um einen Elfmeter zu vermeiden.“

Kurz vor Ende der Partie sorgte die Panne noch einmal für mächtig Aufregung: „Ich hatte dann einen Puls von 200. Du willst das Ding über die Zeit bringen und dann machst du so ein Fass auf. Das wird mir hoffentlich nie wieder in meinem Leben passieren. Ich entschuldige mich für die grauen Haare.“

Die hat er mit der vogelwilden Aktion vor allem seinem Trainer beschert. Ende war sich nach dem Spiel sicher: „Er wird nie wieder einen Ball hinlegen, ohne in seinen Rückspiegel zu gucken. Davon bin ich überzeugt. Das war wirklich ein Wahnsinnsmoment. Es hätte keiner gebraucht, wenn wir so aus dem Spiel rausgegangen wären.“

Stattdessen durften Ende und Lord dann gemeinsam den ersten Derbysieg der Saison feiern. Der Torwartfehler bleibt glücklicherweise nur mit einem Augenzwinkern in Erinnerung.

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