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„Mit Schluck Wasser“FC vor Karnevals-Wochen: Wo gibt’s die nötigen Siege?

Mit dem Sieg gegen Wolfsburg hat sich der 1. FC Köln in der Tabelle etwas Ruhe verschafft. Doch für den Klassenerhalt fehlt noch einiges. Trainer Lukas Kwasniok macht vor den Karnevalstagen eine Rechnung auf.

Kölns Sportchef Thomas Kessler (40) pustete kräftig durch nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg: „Es ist ganz wichtig für uns, die drei Punkte hier zu Hause zu lassen. Mit 23 Punkten sind wir gut unterwegs, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen.“

In der Tabelle nimmt der FC nach 20 Spieltagen einen soliden Platz im Mittelfeld ein (Platz 10 vor den Sonntagsspielen am 1. Februar 2026). Doch der Deckel ist noch nicht drauf, der Klassenerhalt lange nicht sicher.

1. FC Köln: Noch vier Siege aus 14 Spielen für den Klassenerhalt

Kölns Trainer Lukas Kwasniok (44) war nach dem Dreier gegen Wolfsburg erleichtert, hatte er in der Woche zuvor in Freiburg noch einem Punkt hinterhergetrauert.

„Das war jetzt ein ganz, ganz wichtiger Heimerfolg. Letzte Woche hätten wir in Freiburg einen Punkt verdient gehabt. Gegen Wolfsburg hätte es jetzt auch unentschieden ausgehen können. Aber im Fußball geht es ums Gewinnen. Ich habe lieber die drei Punkte als zweimal einen – das ist mehr wert.“ Logisch, in Köln heißt es ja auch „dreimol Kölle Alaaf!“

Der Coach machte vor den heißen Karnevalstagen eine Rettungsrechnung auf – mit Wasser statt Kölsch: „Wir werden um jeden Punkt kämpfen, jetzt haben wir den wichtigen sechsten Sieg einfahren können. Ich habe schon nach dem Leverkusen-Spiel gesagt: Man braucht ungefähr zehn Siege. Da sind wir jetzt auf einem guten Weg. Aber es wird kein Selbstläufer: Vier Siege aus den letzten 14 Spielen. Das wird hartes Brot, aber mit einem Schluck Wasser kann man auch hartes Brot ordentlich verdauen.“

Wo könnte der FC denn diese vier Siege bis zum Saisonende noch einfahren? In den nächsten Wochen wird es schwierig, denn es geht gegen vier Mannschaften aus den Top-5 der Bundesliga. Am ehesten geht vielleicht schon was am Sonntag (8. Februar, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de), wenn RB Leipzig nach Köln kommt. Die Leipziger schwächelten zuletzt beim 1:1 auf St. Pauli und der 1:2-Niederlage gegen Mainz.

Ein Sieg gegen die Roten Bullen wäre Balsam für die kölsche Seele! Nur zwei Tage später, am 10. Februar, steigt die große FC-Karnevals-Sitzung im Maritim. Mit einem Sieg im Gepäck wäre das Schunkeln gleich viel schöner! Für die Spieler natürlich mit Wasser statt Kölsch. Wegen des harten Brotes und so …

Danach muss Köln am Karnevalssamstag zum VfB Stuttgart – Kater verboten!  Dann kommt Hoffenheim. In Augsburg wird ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Das Heimspiel gegen Dortmund wird wieder schwieriger. Es folgen machbare Aufgaben: beim Hamburger SV, gegen Mönchengladbach, in Frankfurt, gegen Werder Bremen, auf St. Pauli.

Ende April geht es zum Start des Liga-Endspurts daheim gegen Leverkusen, bei Union Berlin, gegen Heidenheim weiter, bevor das letzte Saisonspiel am 16. Mai beim FC Bayern München steigt. Da will der FC mit den Gastgebern die Meisterschaft feiern und den eigenen Klassenerhalt. Oder ist doch mehr drin …?

Kwasniok sagt nach zwei Heimsiegen in Folge: „Jeder Sieg in der Bundesliga ist unheimlich hart zu erreichen und unheimlich schön. Wir haben jetzt bis zum 20. Spieltag darauf warten müssen, zweimal in Folge daheim zu gewinnen. Nächste Woche kommt Leipzig, das wird kein ganz so leichtes Unterfangen. Aber mit den Fans im Stadion ist alles möglich. Das war es auch in allen Spielen. Wir haben an der ein oder anderen Stelle unglücklich Punkte liegen lassen, wenn ich an Union und St. Pauli denke. Jetzt versuchen wir gegen Leipzig nachzulegen. In Köln habe ich vor den eigenen Fans, obwohl ich warm angezogen bin, immer Gänsehaut.“ 

14 Spiele, vier Siege – das dürfte doch drin sein. Der FC sollte am besten gleich in den Karnevalstagen damit loslegen, um die Stimmung in der Stadt noch ein bisschen doller zu gestalten.

Fans stehen am Stadion-Einlass.

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