Toni Kroos hat in der neusten Folge seines Podcasts „Einfach mal Luppen“ über einen „besonderen“ Termin gesprochen, der bei ihm ansteht. Der frühere Real-Madrid-Star besucht das erste Mal seit 15 Jahren einen Friseursalon!
„Kostet Überwindung“Toni Kroos besucht zum ersten Mal seit 15 Jahren einen Friseursalon

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Toni Kroos war seit 15 Jahren nicht mehr in einem Friseursalon. (Bild: 2024 Getty Images/Andreas Rentz)
Für die meisten Menschen ist ein regelmäßiger Besuch beim Friseur etwas völlig Normales. In der neusten Folge des Podcasts „Einfach mal Luppen“ hat Toni Kroos nun hingegen verraten, dass er bereits „seit 15 Jahren“ in keinem Friseursalon mehr gewesen ist. Zusammen mit seinem Bruder Felix Kroos spricht er über die Überwindung, die ihm der anstehende Termin jetzt kostet.
So habe Toni Kroos die Zeit zum Aufnehmen des Podcasts sogar verschieben müssen, da er „einen ganz besonderen Termin im Anschluss“ habe, wie sein Bruder Felix erzählt. Der RTL-Experte fügt an: „Und ich sehe dich ja gerade und muss sagen: Ja, der wird auch notwendig.“ Toni Kroos klärt auf: Er sei vergangene Woche in der Mall gewesen und habe dort einen Friseursalon gesehen, der ganz gut ausgesehen habe. Dort habe er dann einen Termin gemacht.
So weit, so gewöhnlich. Doch für den früheren Real-Madrid-Profi sei das „etwas Verrücktes“, wie er klarstellt. „Normal kommt der Friseur ja immer nach Hause hier und schneidet alle“, erklärt Toni Kroos. Er habe zuletzt dann aber das Bedürfnis entwickelt, sich einmal häufiger die Haare schneiden zu lassen, als es bei seinen Kindern notwendig wäre. Da er nur für sich alleine seinen Friseur des Vertrauens allerdings nicht wieder anrufen wolle, habe er sich schließlich vorgenommen, „mal einfach so nach einem Friseurtermin“ in einem Laden zu fragen.
„Ich bin ich, da wirst du ja wohl was haben“
„Das ist das, was ich alle zehn Tage mache übrigens“, lacht Felix Kroos. Doch alleine das Betreten des Friseursalons habe ihn „schon so eine ganz kleine Überwindung gekostet“, berichtet Toni Kroos: „Habe ich ja seit 15 Jahren nicht gemacht.“ Eigentlich wäre er dann gerne auch schon direkt drangekommen. Er habe sich gedacht: „Komm, alter! Ich bin ich, da wirst du ja wohl was haben.“ Doch in der Woche sei schon alles ausgebucht gewesen.
Schließlich habe er den Termin für nach dem Aufnehmen des Podcasts bekommen. „Ich bin ein bisschen aufgeregt. Wie das so ist, in so einem Laden. Vielleicht sitzt da auch noch jemand und bekommt auch noch die Haare geschnitten, das will ich ja eigentlich so nicht“, meint der Weltmeister von 2014 weiter: „Aber ich konnte ja jetzt auch nicht sagen: Aber wenn ich dann komme am Montag, dann macht ihr schon zu, nachdem ich drin bin.“
Der 36-Jährige sei gespannt, wie sein Friseurbesuch verlaufen werde - und ob er dort vielleicht sogar öfters hingehen wollen wird. „Das kommt natürlich auf mehrere Sachen an: Wie ist der Haarschnitt? Bin ich mit dem zufrieden? Wie ist das Ambiente? Werde ich da vollgelabert? Wie ist der Friseur? Nervt der mich?“, zählt Toni Kroos auf. Der 114-fache Nationalspieler habe auch Angst, ausgefragt zu werden, und habe bereits geplant, ein, zwei Floskeln vorzubereiten, „die so ein Gespräch abkürzen könnten“.
Sein Wunsch: Er wolle die Dienstleistung erhalten, bezahlen und wieder gehen. Wenn das so komme, inklusive eines gelungenen Haarschnittes, „dann würde ich wiederkommen“, so Toni Kroos. In der nächsten Podcast-Folge werde er über sein erstes Friseursalon-Erlebnis seit 15 Jahren berichten. (tsch)

