René Wagner hat Jan Thielmann nach dem 2:2 im FC-Test gegen Hertha BSC lobend hervorgehoben.
Einer der Gewinner?Wagner verteilt Extra-Lob an FC-Profi: „Ein super Beispiel“
Der 1. FC Köln hat das Trainingslager in Österreich abgeschlossen, am Freitagabend (31. Juli) geht es um 18 Uhr mit dem Flugzeug wieder zurück nach Köln.
Kurz vor der Abreise absolvierte der FC noch einen XXL-Test gegen Hertha BSC. Gegen den Zweitligisten, für den in einer Woche die Liga wieder losgeht, gab es im Koasastadion in St. Johann in Tirol ein 2:2 nach zweimal 60 Minuten.
René Wagner lobt Jan Thielmann
Trainer René Wagner (38) war im Anschluss trotzdem zufrieden mit seiner Mannschaft: „Dass nicht alles funktioniert, das ist völlig normal. Die Jungs hatten auch ein bisschen schwere Beine nach den harten Trainingstagen. Von daher ein sehr guter Test für uns.“
Aber gibt es auch FC-Profis, die ihm besonders positiv aufgefallen sind? Nach Spielern im FC-Kader gefragt, die sich bereits in überraschender Frühform befinden, nannte Wagner direkt einen Namen: „Jan Thielmann ist ein super Beispiel, um da mal einen herauszuheben, der von Tag eins an Gas gegeben hat, der auch mit mir gesprochen hat. Letztes Jahr war er nicht so zufrieden mit seiner Saison und jetzt ist er wieder mit vollem Tatendrang dabei.“
Wagner verriet zudem, dass Thielmann, der EXPRESS.de vor dem Hertha-Test noch ein Interview gab, in seiner achten Profisaison eine größere Führungsrolle als bisher übernehmen möchte: „Jan ist einer, der seit Ewigkeiten im Verein ist und er hat selber den Anspruch, auch zu führen. Wenn er das tut, dann sind wir alle froh, dass er das macht.“
Aber das sei auch immer Typsache: „Jeder muss seine Rolle finden. Es gibt Spieler, die eher führen, weil sie jede Aufgabe mit 100 Prozent erledigen. Es gibt Spieler, die eher mit Sprache führen. Es gibt Spieler, die eher führen, weil sie neben dem Platz der Mannschaft zusammenhalten. Und so muss jeder irgendwo seine Nische finden.“
Und welche dieser Rollen übernimmt der ehemalige Trierer? „Jan versucht gerade alles dafür, dass er mehr Führung übernehmen kann. Und da stehen wir ihm nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Wenn sich Spieler in Positionen reindrängen, dann sollen sie es tun.“
Allerdings will Wagner auf keinen seiner Schützlinge etwas kommen lassen: „Ich will jetzt nicht auf zwei Spieler die ganze Zeit nur eingehen oder drei, vier, sondern die ganze Mannschaft hat hart gearbeitet. Alle haben alles reingehauen und jetzt auch beim Testspiel nochmal.“

