Während der FC am Freitag das Trainingslager mit einem Testspiel gegen Hertha abschloss, wird beim BVB weiter über Said El Mala diskutiert.
Neue Entwicklung um El MalaBVB trifft Entscheidung im Transfer-Poker
Aktualisiert:
Beim Testspiel gegen Hertha BSC hat Said El Mala für einen Schreckmoment gesorgt. Am Ende der ersten Halbzeit, für die in dem XXL-Test 60 Minuten angesetzt waren, blieb das Juwel des 1. FC Köln nach einem Zweikampf liegen, hielt sich das Knie.
Die medizinische Abteilung guckte sich die Sache an. Dann die Entwarnung: El Mala rappelte sich wieder auf und ging mit seinen Kollegen vom Platz. Gemeinsam mit den anderen Spielern der ersten Hälfte absolvierte er bei 35 Grad auf dem Nebenplatz noch ein paar Läufe. Auch am letzten Tag des Trainingslagers wurde also hart geschuftet.
Borussia Dortmund bleibt unter FC-Schmerzgrenze
Derweil soll es im Transferpoker um den Kölner Senkrechtstarter neue Entwicklungen geben. Denn Borussia Dortmund soll nun intern eine klare Entscheidung getroffen haben: Wie die „Bild“ erfahren haben will, wird Dortmund auf keinen Fall die vom FC geforderten 50 Millionen Euro zahlen!
Mehr als eine 4 vorne werden demnach auch bei einem neuen Angebot, das der BVB derzeit plant, nicht stehen.
Damit würde Dortmund auch weiterhin unter der FC-Schmerzgrenze liegen. Nach EXPRESS.de-Informationen wollen die Kölner mittlerweile eigentlich sogar mehr. Schließlich würde ein später Wechsel des Topscorers der vergangenen Saison die Verantwortlichen vor große Herausforderungen stellen. Über das erste Angebot des BVB war man beim FC zudem irritiert – und sollte El Mala unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp bald zum Nationalspieler werden, könnte auch sein Marktwert schnell steigen.
El Mala und seine Familie, die ihn berät, präferieren einen Wechsel nach Dortmund. Nach außen hin lässt sich der Youngster nichts anmerken, im Trainingslager hat er sich voll reingehängt. Dafür gab es ein Sonderlob von FC-Boss Thomas Kessler.
Hier an der EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:
Glaubst du, dass Said El Mala noch ein Jahr beim FC bleibt?
„Wir hatten das ganz viele Jahre nicht, dass ein Spieler so eine öffentliche Aufmerksamkeit bekommt. Und wie er damit umgeht, ist toll. Er lacht den ganzen Tag und trainiert stark. Ich weiß nicht, ob jeder so damit umgehen würde wie er. Ich habe nicht das Gefühl, dass er Druck verspürt“, sagte Kessler am Donnerstag. „Er gibt hier Gas, ist ein super Spieler und er hat Vertrag bei uns. Je mehr ich ihm beim Training zuschaue, desto weniger habe ich das Interesse, ihn abzugeben.“
El Mala ist noch bis 2030 an den FC gebunden. Kessler: „Wenn sich jemand seriös meldet, antworte ich. Aber nicht jede Anfrage, die in meinem Postfach reinflattert, ist zu hundert Prozent seriös.“
