Am Freitag fand bei knackigen 33 Grad der Höhepunkt des Trainingslagers statt. Der 1. FC Köln traf im Testspiel auf Hertha BSC.
Vier Tore bei 33 GradFC überzeugt im Tiroler Hitzetest

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Reigan Heskey gab im Testspiel sein FC-Debüt.

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Knackiger Abschluss einer intensiven Woche für den 1. FC Köln! Am Freitag (31. Juli 2026) stand um 12 Uhr im Koasastadion von St. Johann das Testspiel gegen Hertha BSC an (hier im Liveticker nachlesen).
High Noon in Tirol! Mit verrücktem Vorlauf: FC-Trainer René Wagner (38) wollte unbedingt zweimal 60 Minuten absolvieren. Einen Gegner zu finden, gestaltete sich nicht so einfach. Am Ende wurde es die Hertha. Die hatte ihr Trainingslager am vergangenen Sonntag in Kitzbühel beendet und kam extra für den Test nochmals eingeflogen.
Heskey mit Debüt, Mensah noch draußen
Eine Woche vor dem Zweitligastart beim VfL Bochum fanden die Berliner keinen hochkarätigen Gegner für eine Generalprobe in der Hauptstadt. So reiste der Hertha-Tross am Donnerstag erneut nach Tirol. Nach einer Nacht in Kufstein ging es zum Köln-Spiel nach St. Johann.Sogar 50 Hertha-Fans waren dabei. Aber das Stadion war mit 500 Kölnern fest in FC-Hand.
Für die Zuschauer ein durchaus interessanter Kick: Wie präsentierte sich die Hertha eine Woche vor dem Start? Zahlreiche Leistungsträger gingen in diesem Sommer, darunter Fabian Reese, Michael Cuisance oder Ex-FC-Profi Toni Leistner. Hinzu kam dagegen nur Oluwaseun Adewumi vom FC Burnley aus der zweiten englischen Liga.
Auf der anderen Seite der FC, der aus der vollen Belastung heraus ins Spiel ging und bei dem der Kaderumbruch längst noch nicht abgeschlossen ist.
Der FC startete mit folgender Formation: Schwäbe - Castro-Montes, Schmied, Lochoshvili, Fürst - Krauß, Okon-Engstler - Thielmann, Waldschmidt, El Mala - Ache.
Vor dem Spiel gab Keeper Marvin Schwäbe die Kapitänsbinde an Neuzugang Paul Okon-Engstler ab. Gut für die Stimmung, aber wohl auch für die Mannschaftskasse, wo der Australier jetzt etwas einzahlen dürfte.Dann klingelte es erstmals nach sieben Minuten.
Der äußerste giftige Jan Thielmann bediente Ragnar Ache, der aus 18 Metern zum 1:0 mit einem präzisen Schuss abschloss. Die Hertha spielte in der Folge etwas dominanter, kam aber kaum zu ernsthaften Chancen. Anders Köln. Said El Mala war immer mal wieder gefährlich, ein Schuss wurde von Hertha-Keeper Marius Gersbeck glänzend pariert (55.). FC-Coach René Wagner gab dann auch Talenten wie Youssoupha Niang (für Ache) oder Kristiyan Irmiev (für Okon-Engstler) Spielzeit. Zur Pause wurde dann kräftig gewechselt.
In den zweiten 60 Minuten spielte der FC zunächst so: Zieler - Sebulonsen, van den Berg, Simpson-Pusey, Friemel - Johannesson, Kristal - Maina, Bülter, Heskey - Niang.
Der neue Linksverteidiger Gideon Mensah bekam nach wenigen Einheiten mit dem Team noch keine Spielzeit.
Heskey hätte nach zehn Minuten fast ein Traumtor aus 45 Metern erzielt, doch der Ball ging knapp drüber. Dann drehte der FC auf. Marius Bülter traf die Latte, Niangs Abschluss titschte an beide Pfosten, rollte aber nicht über die Linie. Der FC belohnte sich nicht, die Hertha traf! Sebastian Andersen glich aus, da sah Jahmai Simpson-Pusey in der Kölner Abwehr nicht so gut aus.
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Für Heskey durfte dann Maik Afri Akumu mitmischen. Zieler zeigte bei einer Parade seine ganze Klasse, hielt das 1:1 fest. Als Maina den frischen Akumu schickte, lief dieser auf und davon. Lediglich der Abschluss war etwas schwach – kein Problem für den Torwart. In der 107. Spielminute dann die erneute Führung. Nach einer Maina-Ecke köpfte Bülter zum 2:1 ein. Dat Trömmelche schallte durch Tirol! Youngster Nilas Yacobi bekam auch noch ein paar Minuten. Dafür ging der auffällige Niang runter. In der 120. Minute traf Herhas Gouram nach einem Ballverlust von Sebulonsen zum 2:2. Es war ein Sonntagsschuss in den Winkel.
Die beiden Verteidiger Julian Pauli und Elias Bakatukanda, sowie Keeper Martin James bekamen keine Spielzeit. Bakatukanda war aufgrund einer Erkrankung schon vor dem Testspiel abgereist. Die Mannschaft musste nach der Partie sofort Richtung Flughafen in Salzburg aufbrechen. Um 18 Uhr ging der Flieger nach Köln. Dort steht am Samstag die Saisoneröffnung rund ums Rhein-Energie-Stadion.
