Said El Mala hat am Samstag beim 1:1 in Hamburg einen weiteren Treffer beigesteuert. Erstmals traf er dabei mit dem Kopf. Danach gab es Lob von Trainer Kwasniok.
„Vertrag in Düsseldorf“Kwasniok erklärt El Malas nächsten Entwicklungsstep
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26 Bundesligaspiele, 13 Scorerpunkte (neun Tore und vier Vorlagen)! Said El Mala legt eine astreine erste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse hin.
Am Samstag (14. März 2026) traf er beim 1:1 in Hamburg erstmals mit dem Kopf. Nach dem Spiel war er allerdings nicht restlos zufrieden – der verpasste Sieg wurmte ihn. „Der Punkt ist extrem wichtig, darauf können wir aufbauen. Wir waren aber nicht so gefährlich im letzten Drittel, spielten da ein wenig unsauber, aber insgesamt war es ein gutes Auswärtsspiel“, sagte der 19-Jährige nach der Partie.
Kwasniok: Das 1:1 in Hamburg war ein Co-Trainer-Tor
Und weiter: „Der Ausgleich war extrem wichtig kurz vor der Pause. Wie wir danach aus der Kabine kamen, war auch gut. Wir waren direkt da, haben dem HSV eigentlich gar keine Chance gelassen. Da ärgert man sich schon ein wenig, dass es keine drei Punkte wurden.“
Das Tor nach einem Eckball war der Lohn intensiver Arbeit. Mit den Co-Trainern Rene Wagner und Frank Kaspari wurde intensiv an Standards gefeilt. „Wir haben es trainiert, wussten, dass Hamburg am zweiten Pfosten nicht so stark ist. Ich hatte das Glück, dann dahinzulaufen, und dass der Ball direkt auf meinen Kopf kam. Das war auf jeden Fall trainiert“, verriet El Mala, der sich über seinen ersten Kopfballtreffer freute: „Ich war auch etwas überrascht. Aber ich musste auch nicht so viel machen, einfach nur den Kopf reinhalten.“
Vor dem Heim-Derby am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (21. März, 15.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) sagt El Mala: „Wir können einiges mitnehmen nach der Leistung in Hamburg. Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber wir haben ein Heimspiel. Mit den Fans im Rücken wollen wir wieder alles geben und holen hoffentlich drei Punkte.“
FC-Trainer Lukas Kwasniok war froh, dass El Mala nach der Kritik von Bundestrainer Julian Nagelsmann wieder ablieferte: „Er hat schon immer die Bereitschaft gehabt, auch gegen den Ball zu arbeiten. Wenn er den nächsten Step machen will, ist es ganz normal, dass er sich nicht nur auf seine offensiven Fähigkeiten verlassen muss. Sondern, dass er in der Arbeit gegen den Ball zulegen muss. Das hat er gemacht.“
Zum Treffer meinte der Köln-Coach: „Das war ein Co-Trainer-Tor. Die ausübende Gewalt war Said, weil er am zweiten Pfosten durchgelaufen ist. Da wird das Geld verdient, vor allem bei Ecken. Das sind einfache Tore.“
Kwasniok nahm dann beim Lob für El Mala einen Umweg, zog einen Vergleich mit einem seiner Ex-Spieler: „Ich hatte mal einen Spieler, Nicklas Shipnoski, der hatte seine beste Zeit in Saarbrücken. Die Hälfte seiner Tore hat er am zweiten Pfosten gemacht, weil er immer lang durchgelaufen ist. Das hat ihm einen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf gebracht. Liebe Grüße gehen raus an Shipi. Jetzt spielt er in Freiberg. Ich hoffe, dass er noch durchläuft.“
Nach dem lustigen Exkurs fand Kwasniok dann passende Worte für El Mala, lobte ihn nochmals ausdrücklich: „Said hat das zu einhundert Prozent umgesetzt. Und das ist ein Entwicklungsstep – sich nicht nur auf sich selbst zu verlassen, sondern auch auf die Co-Trainer.“



