Schlimme Szenen nach dem Spiel des HSV gegen Union Berlin: Magou Doucouré bricht zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht.
Schock nach HSV-PleiteSpielerin bricht auf dem Platz zusammen

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Magou Doucouré, hier nach dem Spiel gegen Leverkusen im März, sorgte nach der HSV-Niederlage gegen Union für bange Momente.
Schon in der Frauen-Bundesliga: Der Hamburger SV sorgt sich um Magou Doucouré.
Die Verteidigerin ist nach dem Heimspiel gegen Union Berlin am Freitag (0:1) auf dem Platz zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden.
HSV-Spielerin Doucouré ins Krankenhaus gebracht
Die 25-jährige Französin sei beim Abtransport vom Gelände des Volksparkstadions „wieder ansprechbar und stabil“ gewesen, hieß es in einer HSV-Mitteilung.
„Wir sind alle immer noch geschockt angesichts dieses Vorfalls“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer: „Die Kolleginnen und Kollegen haben sofort reagiert und alles Menschenmögliche getan. Wir sind erleichtert, dass die ersten Rückmeldungen vorsichtig positiv sind. Wir drücken alle Daumen, denken an Magou und hoffen, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt.“
Zuvor hatte der HSV beim Heimdebüt von Trainer Rodolfo Cardoso den erhofften Befreiungsschlag in der Bundesliga.
Hamburg hat nach der 0:1-Niederlage weiter nur drei Punkte Vorsprung auf die SGS Essen, die auf dem ersten Abstiegsplatz liegt. Am Sonntag (14.00 Uhr) kann der Tabellen-13. mit einem Sieg gegen Bayer Leverkusen gleichziehen. Der HSV tritt am kommenden Wochenende beim 1. FC Köln (9. Mai) an und empfängt zum Saisonabschluss Meister Bayern München (17. Mai).
Union kletterte dank Amber Tysiak (60.) vorerst auf den achten Rang. Die Hamburgerinnen dominierten, vor allem in der ersten Hälfte, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen – Union-Torhüterin Cara Bösl war mehrfach zur Stelle. Die eingewechselte Vildan Kardesler scheiterte in der Schlussphase am Pfosten (88.). In der Nachspielzeit folgten zwei weitere Aluminiumtreffer.
Cardoso hatte zuletzt Trainerin Liese Brancao beim HSV abgelöst und im ersten Spiel mit seinem Team einen Sieg beim 1. FC Nürnberg gefeiert (1:0). (sid)
