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FC-KandidatEichner spricht über Zukunft: „Mag Klubs mit Emotionen“

Christian Eichner beim Spiel gegen Hannover.

Copyright: Uli Deck/dpa

Christian Eichner wird den Karlsruher SC am Saisonende nach sechseinhalb Jahren als Cheftrainer verlassen. 

Christian Eichner sucht nach Jahren beim Karlsruher SC eine neue Herausforderung. Nun hat sich der Trainer, dessen Name immer wieder am Geißbockheim kursiert, erstmals zu seiner Zukunft geäußert.

Wie geht es beim 1. FC Köln auf der Trainer-Position weiter? Die Frage kann und wird erst nach dem gelungenen Klassenerhalt beantwortet werden können.

Wenn René Wagner, der nach dem Aus von Lukas Kwasniok vom Co-Trainer zum Chef befördert wurde, das Ziel vielleicht schon am Wochenende erreicht, spricht viel dafür, dass er auch kommende Saison das Vertrauen ausgesprochen bekommt.

Eichner absolvierte 66 Pflichtspiele für den FC

Denn mit Thomas Kessler hat er den Geschäftsführer Sport als Fürsprecher auf seiner Seite. „Kess“ hielt schon zu Baumgarts Zeiten beim FC große Stücke auf den gebürtigen Dresdner und war daher maßgeblich an der Rückhol-Aktion im Sommer beteiligt. Er vertraute ihm auch die nicht ganz einfache Mission Klassenerhalt an und wird nach der Rettung erneut Partei ergreifen.

Nichtsdestotrotz beschäftigt sich der Verein natürlich auch mit externen Alternativen. Ein Name, der dabei immer genannt wird, ist Christian Eichner. Der ehemalige FC-Profi hört im Sommer nach sechseinhalb Jahren als Trainer beim Karlsruher SC auf und ist bereit für eine neue Aufgabe.

Er könne sich sowohl einen fließenden Übergang als auch eine Pause vorstellen. Das ließ er jetzt im Interview mit „Sport1“ durchblicken. „Ich kann mir beides vorstellen. Die nächste Aufgabe muss mich reizen. Ich werde nichts erzwingen“, sagte Eichner.

Ein Job beim FC würde ihn definitiv reizen. Zum einen, weil er als Aktiver selbst das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust getragen hat (66 Pflichtspiele), zum anderen, weil der FC genau in sein Schema reinpasst.

„Ich mag den deutschen Fußball. Wir unterschätzen oft unser Produkt. Ich mag Klubs mit Emotionen und Gemeinschaft, wo es für Gegner unangenehm ist. Im Bauch muss es etwas auslösen“, sagt Eichner.

All das trifft auf den FC, einen Verein mit Tradition, Wucht und einer riesigen Fan-Base, zu. Gleiches gilt, wenn auch etwas kleiner, für den kommenden Gegner Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de).

Auch die Köpenicker suchen im Sommer einen neuen Trainer, auch sie werden Christian Eichner nach eindrucksvollen Jahren beim KSC auf der Liste haben.

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