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„Im Fokus unserer Entscheidung“FC-Plan für Bubis: Erst Wolfsburg, dann Youth League?

Am Freitag kommt Wolfsburg, am Mittwoch Inter Mailand. Was bedeutet das für die Youngster im Profi-Kader des FC?

Der 1. FC Köln will nach der ärgerlichen Niederlage in Freiburg gegen den VfL Wolfsburg wieder in die Erfolgsspur finden. Durch einen Sieg im Flutlichtspiel am Freitagabend (20.30 Uhr, Sky und im EXPRESS.de-Liveticker) könnte Köln einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt distanzieren.

Für zwei Spieler im FC-Kader steht kurz darauf aber noch ein weiteres Highlight an. Fynn Schenten und Youssouopha Niang, die zu Jahresbeginn jeweils in Heidenheim ihre Bundesliga-Debüts feiern durften, sind auch in der U19 noch spielberechtigt.

Kwasniok äußert sich zu Youth-League-Spiel: „Ein Highlight“

Der FC-Nachwuchs trifft am Mittwoch (4. Februar, 18 Uhr) im Sechzehntelfinale der Youth League auf Inter Mailand. Eine ganz besondere Begegnung für den Verein, der es bei seiner zweiten Teilnahme an der Nachwuchs-Champions-League erstmals unter die Top 32 geschafft hat.

Das Spiel gegen die Nerazzurri findet im Rhein-Energie-Stadion statt. Schon zwei Wochen vor dem Anpfiff war klar, dass der FC einen Fan-Rekord in der Youth League aufstellen wird. Bereits 41.000 Tickets waren zu diesem Zeitpunkt verkauft. Der FC hofft auf eine ausverkaufte Bude.

Doch was bedeutet das für die beiden FC-Youngster bei den Profis? „Es ist klar, dass beide da auch zum Einsatz kommen werden“, kündigte Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Wolfsburg-Spiel hinsichtlich des U19-Krachers an. „In welcher Form, werden wir noch mit Ruthe und Laki (U19-Trainer Stefan Ruthenbeck und U21-Coach Evangelos Sbonias, Anm. d. Red.) besprechen. Denn die U21 spielt auch nochmal am Wochenende, am Sonntag.“

Am vergangenen Sonntag war der Rückrunden-Auftakt der zweiten Kölner Mannschaft in Wiedenbrück wegen eines vereisten Platzes abgesagt worden. Am Sonntag ist der SC Paderborn II zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

Youssoupha Niang und Fynn Schenten sitzen auf der Ersatzbank neben Marius Bülter.

Youssoupha Niang und Fynn Schenten, hier auf der FC-Ersatzbank beim Spiel gegen Bayern München, werden in den kommenden Tagen zwischen Profis, U21 und U19 wandeln.

Es sei sinnvoll, dass vor allem Niang, der bei den Profis anders als Schenten bislang nur sehr wenige Minuten bekommen hat, bei der U21 Spielpraxis sammle, damit er am Mittwoch der U19 helfen könne, erklärte Kwasniok. Das bedeutet aber nicht automatisch das Kader-Aus für das Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg.

„Ich glaube schon auch, dass die jungen Spieler sehr wohl in der Lage sind, beispielsweise am Freitag 15 Minuten zu spielen, am Sonntag dann auch 45 oder 60 Minuten und dann am Mittwoch auch wieder Gas zu geben“, betonte Kwasniok.

Wie groß die Bedeutung des U19-Krachers gegen Inter ist, machte Kwasniok dann nochmal mit eindringlichen Worten deutlich. „Es ist ein Highlight-Spiel und für die Jungs eine Möglichkeit, dem Verein, der Mannschaft und natürlich auch sich selbst zu helfen, indem sie auf sich aufmerksam machen.“ Entsprechend stehe das Youth-League-Duell „in Bezug auf die beiden Jungs sogar im Fokus unserer Entscheidung“, so der FC-Coach.

Lukas Kwasniok gestikuliert bei einer Pressekonferenz.

„Hätten nichts dagegen“

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