Abo

„Hätten nichts dagegen“Kwasniok hofft auf Last-Minute-Deal – Abgang nicht ausgeschlossen

Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt noch einmal zu? Lukas Kwasniok wünscht sich das, wie er vor dem Wolfsburg-Spiel deutlich machte.

Die Uhr tickt, am Montag (2. Februar) schließt das Transferfenster in Deutschland. Bis dahin haben die Klubs noch Zeit, Kader-Korrekturen vorzunehmen.

Auch beim 1. FC Köln soll sich bis zum sogenannten Deadline-Day noch etwas tun. Das ließ Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg unverblümt durchblicken. „Um ehrlich zu sein: Wir hätten nichts dagegen, wenn was passieren würde“, sagte er auf EXPRESS.de-Nachfrage.

Gibt es beim FC noch Abgänge? „Würde eventuell dazu führen“

Hinter den Kulissen wird also intensiv an einem Last-Minute-Deal gearbeitet. Das Rennen um Dan Neil hat man indes verloren, der Sechser von Sunderland entschied sich für einen Verbleib auf der Insel, läuft künftig für Ipswich auf. Auch Sebastiaan Bornauw muss sich der FC wohl abschminken. Der belgische Innenverteidiger wird plötzlich doch in Leeds gebraucht und wird unter normalen Umständen keine Freigabe mehr im Winter bekommen.

Der Name Marko Divkovic, seines Zeichens Linksverteidiger von Bröndby, der dieser Tage am Geißbockheim kursiert, ist nach EXPRESS.de-Informationen ebenfalls nicht heiß.

Die Drähte auf der Geschäftsstelle glühen also weiter, Thomas Kessler ist im Dauereinsatz. „Wir schauen uns nach Qualität um, aber im Winter ist es nicht einfach, genau das zu bekommen, was einen besser machen würde“, sagte der Sportboss vor ein paar Tagen: „Ein paar Tage haben wir noch. Aber um das zu verdeutlichen: Ich bin mit der Qualität des Kaders und mit der Breite sehr zufrieden.“

Sollte sich doch noch kurzfristig die Gelegenheit bieten, Qualität dazuzuholen, könnte das auch Auswirkungen auf den bestehenden Kader haben. Auch das deutete Kwasniok am Mittwoch an. Er sagte: „Wenn sich etwas auf der Zugangsseite tut, würde das eventuell dazu führen, dass es auch auf der Abgangsseite Bewegung gibt.“ Mehr Konkurrenz würde für den einen oder anderen Spieler, der ohnehin schon hinten dran ist, noch weniger Aussicht auf Spielzeit bedeuten.

Spätestens nach dem Wolfsburg-Spiel weiß jeder Spieler, woran er bei Kwasniok ist. Aktuell deutet sich zwar kein Abgang an, selbst Florian Kainz, der inzwischen chancenlos unter Kwasniok ist, plant keine kurzfristige Flucht.

Aber Kwasniok weiß auch, wie wild die letzten Transfertage sein können, wenn das Karussell erst einmal richtig Fahrt aufnimmt. Daher sagt er zu potenziellen Abgängen: „Geplant ist nichts, aber es ist halt Showgeschäft – täglich veränderbar.“

Joel Schmied im Duell mit Denis Huseinbasic.

FC-Juwel fehlt weiter

Kwasniok fällt Schmied-Entscheidung